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    EU-Projekt RESPONSE – Multi-agency response for reporting on gender-based violence in maternal health services

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    EU-Projekt RESPONSE – Multi-institutionelle Verantwortung im Frauengesundheitsbereich bei Verdacht auf geschlechterbasierter Gewalt bei schwangeren Frauen und Müttern

    Forschungsergebnisse zeigen, dass Frauen, die Betroffene von geschlechterbasierter Gewalt sind, Gesundheitseinrichtungen öfter in Anspruch nehmen, als Frauen, die nicht betroffen sind. Das deutet darauf hin, dass das medizinische Personal ExpertInnen sind, denen diese Frauen am ehesten ihre Missbrauchs- und Gewalterfahrungen anvertrauen würden. Daher wären Routineuntersuchungen vor der Geburt eine gute Möglichkeit, einen Verdacht auf geschlechterbasierte Gewalt an betroffenen schwangeren Frauen am ehesten zu erkennen. Da sie in dieser verletzbaren Zeit einem hohen Risiko ausgesetzt sind, ist der richtige Umgang mit den betroffenen Frauen, das Dokumentieren, das Erstellen eines Sicherheitsplans und die Weitervermittlung an spezialisierte Frauenhilfeeinrichtungen besonders wichtig. Leider werden diese Kompetenzen in der Praxis als auch in den Lehrplänen für Medizin und Pflege gar nicht oder nur sehr unzureichend vermittelt.
    Das RESPONSE-Projekt dauert zwei Jahre und wird von der Europäischen Kommission innerhalb des Daphne-Programms gefördert. Das Projekt hilft dabei, diese wichtige Lücke im Gesundheitswesen zu schließen und wird von 2017 bis 2018 in folgenden fünf EU-Ländern umgesetzt: Österreich, Deutschland, Frankreich, Rumänien und Spanien. Die Koordination des Projekts übernehmen das Kolleg für Politik-, Verwaltungs- und Kommunikationswissenschaften und das Institut für Öffentliches Gesundheitswesen an der Babes-Bolyai Universität (BBU) in Rumänien.

    Das Hauptziel von RESPONSE ist der Ausbau von Trainings und Schulungen in fünf europäischen Ländern, um die Zahl der Patientinnen zu erhöhen, die sich medizinischen Fachkräften im Gesundheitsbereich anvertrauen und in Folge an spezifische Opferschutzeinrichtungen weitervermittelt werden können.


    RESPONSE wird ein Trainingshandbuch entwickeln, um das Personal im Bereich der Frauengesundheit und Frauenheilkunde (Hebammen, GynäkologInnen, KrankenpflegerInnen, ...) zu sensibilisieren und zu schulen. Das Handbuch wird im September 2017 auf der RESPONSE-Website in folgenden fünf Sprachen veröffentlicht und zur Verfügung stehen: Englisch, Deutsch, Französisch, Rumänisch und Spanisch. Damit sollen in jedem Partnerland etwa drei MedizinerInnen und drei SozialarbeiterInnen aus dem Frauengesundheitsbereich als TrainerInnen ausgebildet werden. Diese TrainerInnen sollen Schulungen für insgesamt 30 Fachkräfte, wie GynäkologInnen, Hebammen, KrankenpflegerInnen und SozialarbeiterInnen im Frauengesundheitsbereich, durchführen. Auf diese Weise soll die Identifikation von betroffenen Frauen, das Dokumentieren, die Sicherheitsplanung und die Weitervermittlung an spezifische Opferschutzeinrichtungen wie etwa an Frauenhäuser, Frauenberatungsstellen und Frauennotrufen in jedem der teilnehmenden Länder verbessert werden.

    RESPSONSE strebt an, dass sich 12 Monate nach Abhaltung der Trainingsseminare die Identifikation von geschlechterbasierter Gewalt, die Sicherheitsplanung und Überweisungen durch das medizinische Personal in der Gesundheitsversorgung um etwa 25% erhöht haben werden. Darüber hinaus werden die jeweiligen Projektpartner Bewusstseins- und Sensibilisierungsmaßnahmen für die multi-institutionelle Zusammenarbeit und für interdisziplinäre Opferschutzgruppen in Spitälern durchführen, um die Verantwortung des Gesundheitssystems für geschlechterbasierte Gewalt zu erhöhen. Entsprechende Module sollen in Lehrpläne von Medizinstudien und Ausbildungseinrichtungen für Gesundheitspersonal und Hebammen integriert werden, um Studierende im Gesundheitsbereich, noch bevor sie im Beruf arbeiten, gezielt zu erreichen.
    RESPONSE baut auf den Erfahrungen des EU-Projekts IMPLEMENT auf und befasst sich mit der multi-institutionellen Verantwortung im Gesundheitssystem, geschlechterbasierte Gewalt gegen Schwangere und Mütter zu erkennen. Mehr über IMPLEMENT sowie das Schulungshandbuch für den Gesundheitsbereich, das im Zuge des Projekts entwickelt wurde, finden Sie unter folgendem Link.

    Download PDF (583 KB)

    Download RESPONSE-Handbuch (7,5 MB)

    Projekt-Website: http://gbv-response.eu/

     

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 04.09.2026  Weitere Infos

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      Femizide

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      Schwere Gewalt

      News:

      Ein starkes Zeichen mit „16 Teams gegen Gewalt“ von missionX am 02. Oktober 2026…

      Wir freuen uns auf ein besonderes Event: Am morgigen Freitag, den 2. Oktober 2026, schlagen in der Padelzone Vösendorf ab 15:00 Uhr engagierte Teams aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft auf...

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      PA 17.09.2026 StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt Wels bleibt dabei

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      Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt.

      Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt. Gute Nachricht für die Gewaltprävention in Oberösterreich: Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bleibt am Standort Wels erhalten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Presseaussendung.

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      PA 16.09.2026: AVISO StoP wird österreichweit weiterfinanziert – Pressekonferenz…

        StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt und Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   Presseaviso:   Einladung zur hybriden Pressekonferenz „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ wird fortgeführt   Pressekonferenz zur österreichweiten Weiterfinanzierung des Gewaltpräventionsprojekts und Präsentation der Ergebnisse der IKF-Wirkungsanalyse    Wien...

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      PA 10.09.2026: „Lieber ein Anruf mehr!“: Gewista und der Verein Autonome Österre…

        PresseaussendungVerein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   „Lieber ein Anruf mehr!“: Gewista und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) machen Frauenhelpline gegen Gewalt im öffentlichen Raum sichtbar Mehr Aufmerksamkeit für die Frauenhelpline gegen Gewalt...

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