Dank der First Vienna FC 1894 Supporters ziert die Nummer unserer Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 die Fanblock-Bande in der Naturarena Hohe Warte.
Ein riesengroßes DANKE an die First Vienna Footballclub 1894 Supporters und den First Vienna FC 1894. Die Werbebande vor dem Fanblock wird den Autonomen Frauenhäusern Österreichs (AÖF) unentgeltlich zur Verfügung gestellt und bietet damit eine prominente Plattform im Umfeld der Vienna.
Im Rahmen des Aktionstages gegen Gewalt an Frauen organisierten die Fans einen Info- und Spendenstand und spendeten ihre Becherspenden vollständig an die Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF).
Warum diese Sichtbarkeit im Fußball so wichtig ist:
Während großer Sportereignisse steigt häusliche Gewalt nachweislich an. Gewalt hat im Sport keinen Platz und wird nicht durch Spiele verursacht, dennoch können Alkoholkonsum, Gruppendynamiken und emotionale Anspannung oft als Katalysator für bestehende Muster von häuslicher Gewalt wirken. Umso wertvoller ist dieser Beitrag der Vienna-Fans, um direkt im Stadion Aufmerksamkeit zu schaffen und Betroffenen Wege aus der Gewalt aufzuzeigen.
Wir bedanken uns herzlich für das starke Engagement und euren Zusammenhalt! ✊
Weitere Informationen: https://www.firstviennafc.at/news/2026-04-02/gemeinsam-fuer-ein-gewaltfreies-leben-die-vienna-unterstuetzt-die-autonomen-frauenhaeuser.html

Die erste Ferienwoche hat gerade begonnen. Für viele ist das eine Zeit der Erholung – für manche aber auch eine Zeit der Unsicherheit. Denn wenn die Schulen schließen und die gewohnten Tagesstrukturen wegfallen, verschärft sich für gewaltbetroffene Frauen und Kinder eine ohnehin schwierige Situation.
Besondere Herausforderungen
Schulen und Ausbildungsorte bieten Distanz zum Zuhause und Ansprechpersonen. Mit den Ferien fällt dieser Schutzraum oft weg und bedeutet auch: weniger Abstand gegenüber potenzieller Gewalt zuhause und zusätzlicher Druck, Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren. Der Stress durch veränderte Routinen, finanzielle Sorgen und erzwungene Nähe führen häufig zu einer Eskalation von Gewalt.
Hinschauen und unterstützen
Es ist wichtig, aufmerksam zu sein und Betroffene nicht allein zu lassen. Wenn du von Gewalt betroffen bist oder jemanden kennst, der es sein könnte, hol dir Unterstützung:
Frauenhelpline: 0800 222 555
HelpChat: www.helpchat.at
Bei akuter Gefahr: Polizei 133
Frauenhäuser: www.aoef.at
Frauen- und Mädchenberatungsstellen: www.dfmb.at
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at
Jede 3.
Jede dritte Frau in Österreich ist von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Mit der Kampagne "Jede 3." macht der AÖF diese Realität sichtbar, als alltägliches Problem, das uns als Gesellschaft jeden Tag betrifft. Die Kampagne richtet sich an Betroffene, an Menschen im Umfeld von Gewalt und an die Öffentlichkeit: Hilfe ist da, und niemand muss diese Last alleine tragen.

Kampagnensujet: Art Direction & Konzept: Steffi Sobotka / elfinger.at
Anbei teilen wir Neuigkeiten des Stop-Teams zum Projektstatus für "StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt":
Liebe Nachbar*innen, liebe Partner*innen, liebe StoP-Interessierte!
Gute Nachrichten: Ab dem 1. Juni sind unsere Teams wieder voll erreichbar. Die StoP-Koordinator*innen stehen euch für Absprachen und Fragen zur Verfügung.
Nach dem Ende der letzten Förderperiode im Mai befinden wir uns derzeit in der intensiven Vorbereitung der nächsten Projektphase. Diese erfordert einige Vorlaufarbeiten: Wir stimmen administrative Fragen ab und entwickeln strategische Konzepte weiter.
Wir bitten euch daher um ein wenig Geduld.
Unser gemeinsames Ziel bleibt unverändert: eine klare Haltung gegen häusliche Gewalt und Partnergewalt einnehmen, aufmerksam hinschauen und zivilcouragiert handeln. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch bitte direkt an uns, wir sind gerne da, um zu unterstützen. Jede*r kann was sagen – was tun!
Wir informieren euch umgehend, sobald es Neuigkeiten gibt.
Vielen Dank für eure Geduld, euer Vertrauen und eure kontinuierliche Unterstützung.
Euer StoP‑Team
EINLADUNG zur Abschlussveranstaltung des EU-Projekts CHILD am 11.06.2026 in Wien | Kindgerechte Justiz in Europa voranbringen
Liebe Interessierte,
wir laden Sie herzlich zur Abschlussveranstaltung des EU-Projekts CHILD - Towards a CHILD-friendly Legal Order for Fair Justice Provision ein.
🗓 Datum: Donnerstag, 11. Juni 2026
🕒 Uhrzeit: 14:00-16:30 Uhr
📍 Ort: Kardinal König Haus, Kardinal-König-Platz 3, A-1130 Wien
📩 Anmeldung: bis 9. Juni 2026 über das Anmeldeformular
Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren wir die Schwerpunkte, Ziele und Ergebnisse des Projekts CHILD und widmen uns der Frage, wie kinderfreundliche Justizsysteme gestaltet werden können. Neben fachlichen Inputs wird es Zeit für Austausch und Networking geben.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter:
https://www.childfriendlyjustice.eu/
Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, Organisationen und Entscheidungsträger*innen aus Sozialeinrichtungen sowie den Bereichen Kinderschutz, Opferhilfe, Gesundheitswesen und NGOs sowie Medienvertreter*innen, die über das Thema berichten wollen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 9. Juni 2026 über das Anmeldeformular
Über das EU-Projekt CHILD
CHILD – Towards a CHILD-friendly legal Order for Fair Justice Provision ist ein von der EU finanziertes Projekt, das darauf abzielt, das Justizsystem für Kinder, die Opfer oder Zeug*innen von Gewalt sind, zu verbessern. Das Projekt findet im Juni 2026 seinen Abschluss und bringt seit dem Start im Juli 2024 Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammen, um strukturelle Reformen, bessere Zusammenarbeit und den Ausbau kindgerechter rechtlicher Rahmenbedingungen in der EU zu fördern.
101160543 — CHILD Project — JUST-2023-JACC-EJUSTICE
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