Wir freuen uns auf ein besonderes Event: Am morgigen Freitag, den 2. Oktober 2026, schlagen in der Padelzone Vösendorf ab 15:00 Uhr engagierte Teams aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft auf, um den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) zu unterstützen.
Das Besondere an dem Padelturnier ist nicht nur der sportliche Ehrgeiz, sondern vor allem der gemeinsame Zweck: 100 % der gesammelten Spenden fließen direkt in unsere Arbeit, um von Gewalt betroffene Frauen und Kinder zu unterstützen und unsere Gewaltpräventionsprojekte möglich zu machen. Auch die Spielregeln spiegeln den Gedanken der Gleichberechtigung und des Miteinanders wider – auf den Courts wird ausschließlich in „Mixed“- oder reinen Frauen-Teams gespielt.
Wir bedanken uns herzlich bei missionX, allen teilnehmenden Unternehmen und den Sponsoren für diesen großartigen Einsatz und die wertvolle Unterstützung und freuen uns auf einen gemeinsamen Tag im Zeichnen gegen Gewalt.
Mehr Infos:
https://www.missionx.at/gegengewalt
Weitere Infos finden Sie auf unseren Social Media Kanälen:
Instagram: AÖF auf Instagram
Facebook: AÖF auf Facebook
LinkedIn: AÖF auf LinkedIn
Website: www.aoef.at
Sie können unsere Arbeit ganz einfach mit einer Online-Spende unterstützen:
👉 Jetzt online spenden – AÖF Spendenkonto
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
IBAN: AT77 2011 1841 3644 3300
Erste Bank, BLZ: 20111BIC/SWIFT: GIBAATWWXXX
PayPal
Jede Spende an den Verein AÖF ist steuerlich absetzbar. Vielen Dank für Ihre Solidarität und Unterstützung!
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Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt. |
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Gute Nachricht für die Gewaltprävention in Oberösterreich: Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bleibt am Standort Wels erhalten.
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Heute geht es los: Gehen gegen Gewalt: Der AÖF unterstützt die begleitete Solidaritätswanderung des Vereins Frauen für Frauen
10. – 13. Sept. 2026
Entlang der Route entstehen zusammen mit den Menschen aus den Gemeinden vielfältige Angebote:
- Zeichen für ein gewaltfreies Miteinander
- Sitzbänke und Orte des Innehaltens
- symbolische Baumpflanzungen
- Begegnungen, Aktivitäten und Gespräche
- Impulse für ALLE, die sich gegen Gewalt starkmachen
Die Route
Unsere Wanderung führt ab Mistelbach großteils entlang des wunderbaren Weinviertler Wanderwegs und des Jakobswegs über Stockerau bis zum gemeinsamen Abschluß-Event am 13. September am Michelberg.
Kontakt:
Verein Frauen für Frauen
Frauenberatungs- und
Bildungszentrum Hollabrunn
Dechant Pfeiferstraße 3
2020 Hollabrunn
Telefon 02952 2182
Sie war(en) da
Wo: FRAU* schafft Raum, Nussdorfer Straße 4, 1090 Wien
Eine partizipative Audioinstallation mit visueller Erinnerungscollage
Jede Frau*, die durch einen Femizid aus dem Leben gerissen wurde, hinterlässt Spuren – flüchtig, leise, verstreut. Wir sind schockiert über die Ereignisse, aber in der Öffentlichkeit bleiben die betroffenen Stimmen oft ungehört. „Sie war(en) da“ ist eine begehbare Audioinstallation, die versucht, diesen Stimmen Raum und Resonanz zu geben. Das folgende Konzept setzt sich aus drei Ebenen zusammen. Einer Audioinstallation, einer Möglichkeit zur Partizipation, sowie gezeichneten Erinnerungen.
Das Ausstellungsprogramm wird juriert und es gibt je Aufruf 3 Ausstellungsprojekte, die eine Zusage zur Projektumsetzung erhalten. Die Jury des 3.Open Call setzte sich zusammen aus Julia Hartmann (Kuratorin), Stefanie Huhndorf (Menschenrechtsbüro der Stadt Wien), Heidemarie Kargl (Frauenservice der Stadt Wien), Ana Halina Ringleb (Künstlerin) und Nina Schedlmayer (Kunstjournalistin). Den Jurorinnen wurden alle Einreichungen anonymisiert präsentiert - auf dieser Basis wurde die Projektvergabe erteilt.
Flüstern gegen das Vergessen (Audioinstallation)
Im Innenraum des Kunstraums sind mehrere kleine Lautsprecher angebracht. Sie geben Stimmen wieder von Menschen, die Opfer (wie Nadine W.) kannten – Erinnerungen, Sätze, Geräusche, die mit dem Leben von Frauen, die Opfer eines Femizids wurden und seither nicht mehr in unserer Mitte sein können, verbunden sind. Beispiele: „Sie hat beim Kaffee am Morgen immer gerne Zeitung gelesen.“ „Ich erinnere mich daran, wie gerne sie gelacht hat.“ „Sie war so hilfsbereit.“
Durch die Stimmen entsteht ein mehrschichtiges, atmosphärisches Flüstern, das den Raum trägt, ohne je laut zu sein. Besucher*innen sind eingeladen zuzuhören.
Partizipation via WhatsApp
Besucher*innen werden eingeladen persönliche Erinnerungen an Opfer per Sprachnachricht, Textbeitrag, oder eigener Zeichnung (via WhatsApp & Signal +43 677 627 412 21) zu teilen. „Kanntest du sie? Oder eine wie sie? Möchtest du deine Erinnerung teilen?“ steht über einem QR-Code, der zur Teilnahme einlädt.
Die eingehenden Nachrichten werden gesammelt, bearbeitet und anonymisiert (um Identitäten zu schützen) und in die Installation integriert. So wächst das Erinnerungsbild im Zuge der Ausstellungsdauer. Die Stimmen werden lebendiger und vielschichtiger - durch echte Stimmen, im Hier und Jetzt. Gelebte Erinnerungskultur.
Die Installation wird 1x monatlich um neue Erinnerungen ergänzt.
Visuelle Spurensicherung
Gezeigt wird eine Collage aus gezeichneten Erinnerungen in div. Formaten, die im Raum hängen (von der Decke abgehängt). Eine vielschichtige Dokumentation - basierend auf Gesprächen, Nachrichten und Geschichten entstehen reduzierte Zeichnungen (zB. Bleistift und Fineliner) mit tagebuchartigem Charakter. Sie machen sichtbar, was kaum in Worten zu fassen ist und zeigen Fragmente eines zerrissenen Lebens.
„Sie war(en) da“ versteht sich nicht als Anklage oder Heldinnenverklärung. Es ist ein leiser Gegenentwurf zum Vergessen. Ein kollektives Denkmal aus Stimmen, Erinnerungen und Bildern. Ein Raum, in dem man bleibt, weil man hinhören will. Sie werden nicht auf das Opfer sein reduziert– sondern wir halten das gelebte Leben in Ehren.
JULIA BUGRAM (*1988) ist eine interdisziplinär arbeitende Künstlerin, die sich intensiv mit gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Sie engagiert sich in verschiedenen Vereinen, u.a. als Vorstandsmitglied von IntAkt.
Sie war(en) da (2026), mixed media
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