Ab Mitte August schlagen wir ein neues Kapitel in unserer Vereinsgeschichte auf: Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen unterstützen, stärken, informieren und Zivilcourage in der Gesellschaft nachhaltig fördern – das ist seit jeher das Fundament unserer Arbeit. Um diese wichtigen Aufgaben künftig noch effektiver und zukunftsorientierter umzusetzen, bündeln wir unsere Kräfte an einem zentralen Ort.
Die Projekte des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ziehen aus bisher drei Standorten in ein neues, gemeinsames Büro.
Durch das Zusammenführen unserer Teams und Projekte unter einem Dach nutzen wir wertvolle Synergien, der direkte Austausch vor Ort stärkt unsere tägliche Arbeit im Gewaltschutz, verkürzt Kommunikationswege und schafft neue Raumkapazitäten für Beratung, Vernetzung und Prävention.
Unser neuer Standort auf einen Blick
Ab Mitte August erreichen Sie uns an folgender Adresse:
Plunkergasse 13–15, 1150 Wien
Alle gewohnten Telefonnummern, E-Mail-Adressen sowie Ihre bekannten Ansprechpersonen bleiben unverändert erreichbar.
Der neue Standort im 15. Wiener Gemeindebezirk ist bestens an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden.
Wir bedanken uns herzlich bei allen Partner*innen, Wegbegleiter*innen und freuen uns darauf, Sie ab August in unseren neuen Räumlichkeiten zu begrüßen.

Dank der First Vienna FC 1894 Supporters ziert die Nummer unserer Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 die Fanblock-Bande in der Naturarena Hohe Warte.
Ein riesengroßes DANKE an die First Vienna Footballclub 1894 Supporters und den First Vienna FC 1894. Die Werbebande vor dem Fanblock wird den Autonomen Frauenhäusern Österreichs (AÖF) unentgeltlich zur Verfügung gestellt und bietet damit eine prominente Plattform im Umfeld der Vienna.
Im Rahmen des Aktionstages gegen Gewalt an Frauen organisierten die Fans einen Info- und Spendenstand und spendeten ihre Becherspenden vollständig an die Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF).
Warum diese Sichtbarkeit im Fußball so wichtig ist:
Während großer Sportereignisse steigt häusliche Gewalt nachweislich an. Gewalt hat im Sport keinen Platz und wird nicht durch Spiele verursacht, dennoch können Alkoholkonsum, Gruppendynamiken und emotionale Anspannung oft als Katalysator für bestehende Muster von häuslicher Gewalt wirken. Umso wertvoller ist dieser Beitrag der Vienna-Fans, um direkt im Stadion Aufmerksamkeit zu schaffen und Betroffenen Wege aus der Gewalt aufzuzeigen.
Wir bedanken uns herzlich für das starke Engagement und euren Zusammenhalt! ✊
Weitere Informationen: https://www.firstviennafc.at/news/2026-04-02/gemeinsam-fuer-ein-gewaltfreies-leben-die-vienna-unterstuetzt-die-autonomen-frauenhaeuser.html

Art Direction & Konzept der Bande: @steffisob Steffi Sobotka / elfinger.at
Die erste Ferienwoche hat gerade begonnen. Für viele ist das eine Zeit der Erholung – für manche aber auch eine Zeit der Unsicherheit. Denn wenn die Schulen schließen und die gewohnten Tagesstrukturen wegfallen, verschärft sich für gewaltbetroffene Frauen und Kinder eine ohnehin schwierige Situation.
Besondere Herausforderungen
Schulen und Ausbildungsorte bieten Distanz zum Zuhause und Ansprechpersonen. Mit den Ferien fällt dieser Schutzraum oft weg und bedeutet auch: weniger Abstand gegenüber potenzieller Gewalt zuhause und zusätzlicher Druck, Kinderbetreuung und Arbeit zu vereinbaren. Der Stress durch veränderte Routinen, finanzielle Sorgen und erzwungene Nähe führen häufig zu einer Eskalation von Gewalt.
Hinschauen und unterstützen
Es ist wichtig, aufmerksam zu sein und Betroffene nicht allein zu lassen. Wenn du von Gewalt betroffen bist oder jemanden kennst, der es sein könnte, hol dir Unterstützung:
Frauenhelpline: 0800 222 555
HelpChat: www.helpchat.at
Bei akuter Gefahr: Polizei 133
Frauenhäuser: www.aoef.at
Frauen- und Mädchenberatungsstellen: www.dfmb.at
Gewaltschutzzentren: www.gewaltschutzzentrum.at
Jede 3.
Jede dritte Frau in Österreich ist von körperlicher und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Mit der Kampagne "Jede 3." macht der AÖF diese Realität sichtbar, als alltägliches Problem, das uns als Gesellschaft jeden Tag betrifft. Die Kampagne richtet sich an Betroffene, an Menschen im Umfeld von Gewalt und an die Öffentlichkeit: Hilfe ist da, und niemand muss diese Last alleine tragen.

Kampagnensujet: Art Direction & Konzept: Steffi Sobotka / elfinger.at
Anbei teilen wir Neuigkeiten des Stop-Teams zum Projektstatus für "StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt":
Liebe Nachbar*innen, liebe Partner*innen, liebe StoP-Interessierte!
Gute Nachrichten: Ab dem 1. Juni sind unsere Teams wieder voll erreichbar. Die StoP-Koordinator*innen stehen euch für Absprachen und Fragen zur Verfügung.
Nach dem Ende der letzten Förderperiode im Mai befinden wir uns derzeit in der intensiven Vorbereitung der nächsten Projektphase. Diese erfordert einige Vorlaufarbeiten: Wir stimmen administrative Fragen ab und entwickeln strategische Konzepte weiter.
Wir bitten euch daher um ein wenig Geduld.
Unser gemeinsames Ziel bleibt unverändert: eine klare Haltung gegen häusliche Gewalt und Partnergewalt einnehmen, aufmerksam hinschauen und zivilcouragiert handeln. Wenn ihr Fragen habt, wendet euch bitte direkt an uns, wir sind gerne da, um zu unterstützen. Jede*r kann was sagen – was tun!
Wir informieren euch umgehend, sobald es Neuigkeiten gibt.
Vielen Dank für eure Geduld, euer Vertrauen und eure kontinuierliche Unterstützung.
Euer StoP‑Team
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