News:

Wiener Vorstadttheater: "Frau Zucker"

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Wiener Vorstadttheater: "Frau Zucker"von Monika Helfer Sieben Frauen und vier Männer erarbeiten dieses Theaterstück, wobei es inhaltlich um sexuelle Übergriffe, Abtreibungen in Folge krimineller Handlungen, Diskriminierung und Unterdrückung in allen Lebensbereichen...

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Fundraising Spot des Jahres 2018 für AÖF

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AÖF gewinnt Preis für besten Fundraising Spot des Jahres   "Beim besten Fundraising Spot des Jahres (Partner: ORF) machte dieses Jahr der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser mit dem Spot „Keine Ausreden bei...

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Kommende Vorführungen "Home Sweet Home"

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Dokumentarfilm "Home Sweet Home", anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Frauenhausbewegung in ÖsterreichRegie, Konzept und Kamera: Susanne RieglerÖ 2018, Länge: 46 min. Die DVD zum FIlm ist im AÖF-Onlineshop bestellbar. Folgen, teilen und...

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Die Hellwach-Matinee 2018 in den ORF-Seitenblicken

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Well done, ladies ... von AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und  Women Against Violence Europe (WAVE) Anlässlich der diesjährigen #Hellwach-Matinee in der Wiener Staatsoper setzten sich viele engagierte Schauspieler*Innen...

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Ringvorlesung "Eine von fünf" 2018

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Auch dieses Jahr organisiert der Verein AÖF im Wintersemester wieder in Kooperation mit dem Zentrum für Gerichtsmedizin der MedUni Wien und der Volksanwaltschaft als Beitrag zur internationalen Kampagne "16 Tage...

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Delikte

Das österreichische Strafgesetzbuch stellt eine Reihe von Gewalthandlungen unter Strafe.

Alle Gewaltdelikte sind sogenannte Offizialdelikte. Das bedeutet, sie werden vom Staat angeklagt und verfolgt, sobald sie den Behörden (Polizei oder Gericht) bekannt werden. Die Zustimmung des Opfers ist nicht erforderlich.

Körperverletzung (Paragraph 83 Strafgesetzbuch)
Körperverletzungen sind z.B. Platzwunden, äußerlich sichtbare Prellungen, Nasenbeinbruch, Verlust oder Lockerung eines Zahnes, Blutergüsse, Prellungen innerer Organe, Hautabschürfungen, Schnitte, Verstauchungen, Verrenkungen etc. Sie sind mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.
Original Gesetzestext


Schwere Körperverletzung (Paragraph 84 Strafgesetzbuch)
Ist eine Körperverletzung, die mehr als 24 Tage Berufsunfähigkeit zur Folge hat, oder die "an sich schwer" (laut Strafgesetzbuch) ist, sie kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren bestraft werden. Hat eine Körperverletzung schwere Dauerfolgen, erhöht sich die Strafe auf maximal fünf Jahre.
Original Gesetzestext


Quälen oder Vernachlässigen unmündiger, jüngerer oder wehrloser Personen
(Paragraph 92 Strafgesetzbuch)
Wer einem anderen, der seiner Fürsorge oder Obhut untersteht und unter 18 Jahren alt oder wehrlos ist, körperliche oder seelische Qualen zufügt, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen. Bei Dauerfolgen erhöht sich die Strafe auf maximal fünf Jahre.
Original Gesetzestext


Freiheitsentziehung (Paragraph 99 Strafgesetzbuch)
Das Gefangenhalten einer Person oder die Entziehung der persönlichen Freiheit auf andere Weise ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen. Dazu gehört z.B. jemanden einsperren oder am Verlassen des Raumes, Autos etc. zu hindern. Bei besonderen Qualen erhöht sich die Strafe auf bis zu zehn Jahre.
Original Gesetzestext


Nötigung (Paragraph 105 Strafgesetzbuch)
Wer jemanden mit Gewalt oder durch eine gefährliche Drohung zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung zwingt, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen. Handelt es sich um schwere Nötigung, erhöht sich die Strafe auf maximal fünf Jahre.
Original Gesetzestext


Gefährliche Drohung (Paragraph 107 Strafgesetzbuch)
Wer eine Person gefährlich bedroht, um sie in Furcht und Unruhe zu vesetzen, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen. Die Drohung braucht nicht ausdrücklich mit Worten, sie kann auch durch Handlungen erfolgen (z.B. Schreckschüsse). Bei einer schweren gefährlichen Drohung erhöht sich die Strafe auf maximal drei Jahre.
Original Gesetzestext


Beharrliche Verfolgung - Stalking (Paragraph 107a Strafgesetzbuch)
Wer eine Person beharrlich verfolgt (nachgehen, auflauern, ständig anrufen, SMS oder E-Mail schicken, etc.), ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr zu bestrafen.
Original Gesetzestext


Fortgesetzte Gewaltausübung (Paragraph 107b Strafgesetzbuch)
Wer gegen eine andere Person eine längere Zeit hindurch fortgesetzt Gewalt ausübt, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen. Wenn die Gewalt gegen unmündige oder wehrlose Personen verübt wird und in anderen schweren Fällen beträgt die Freiheitsstrafe sechs Monate bis fünf Jahre; bei schweren Dauerfolgen ein bis zehn Jahre.
Original Gesetzestext


Vergewaltigung (Paragraph 201 Strafgesetzbuch)
Wer eine Frau mit schwerer Gewalt oder durch eine Drohung zum Beischlaf oder einer gleichzusetzenden Handlung (Oral-, Analverkehr) zwingt, ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren zu bestrafen. Als schwere Gewalt gilt auch Betäubung.
Original Gesetzestext

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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