Anlässlich des Jubiläums 40 Jahre Frauenhausbewegung in Österreich startet der Verein AÖF im Jänner 2018 die Bewusstseinskampagne 40 Jahre – 40 Statements mit 40 kompakten Informationen zum Thema Geschichte und Bedeutung der Frauenhäuser und Gewaltschutz in Österreich.
Die bereits versendeten Statements finden Sie hier als PDF zum Download:
Statement 1 - 8.1.2018
Das erste Frauenhaus in Österreich wurde vor 40 Jahren, am 1. November 1978, eröffnet - PDF
Statement 2 - 15.1.2018
Was der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser AÖF leistet - PDF
Statement 3 - 31.1.2018
Nicht in jedem Frauenhaus können Frauen aus anderen Bundesländern aufgenommen werden - PDF
Statement 4 - 6.2.2018
Weibliche Genitalverstümmelung - Frauenhäuser unterstützen und schützen betroffene Frauen - PDF
Statement 5 - 14.2.2018
One Billion Rising - Frauenhäuser aktiv in die internationale Kampagne involviert - PDF
Statement 6 - 20.2.2018
Johanna Dohnal war eine der Initiatorinnen der Österreichischen Frauenhausbewegung- PDF
Statement 7 - 8.3.2018
Wie viele Frauen und Kinder suchen jährlich Schutz im Frauenhaus - Zahlen und Daten - PDF
Alle weiteren Statements, die schon ausgesendet wurden, finden Sie hier: 40 Jahre – 40 Statements
Um auch die weiteren Aussendungen zu erhalten bzw. sich in den AÖF-Verteiler eintragen zu lassen, bitte ein formloses Mail an
Rückfragehinweis:
Mag.a Maria Rösslhumer: 0664 793 07 89,
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
Web: www.aoef.at

Wien, 20. Dezember 2017. Im Zuge der weltweiten Internet-Kampagne #MeToo sprachen im vergangenen Jahr 2017 Frauen, darunter bekannte Schauspielerinnen und Sportlerinnen, offen über leider immer noch alltägliche körperliche und sexuelle Übergriffe. Vielen Betroffenen hat #MeToo Mut gemacht, sich selbst Hilfe zu holen um sich aus einer Gewaltsituation zu befreien.
Hilfe bei körperlicher und sexueller Gewalt bzw. allen Formen der Gewalt, inklusive Gewalt im Internet, gibt es in Österreich rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr – die Frauenhelpline 0800 / 222 555 ist für Betroffene und Angehörige ebenso wie Institutionen auch in den Weihnachtsferien und an sonstigen Feiertagen 24 Stunden lang österreichweit und kostenlos erreichbar.
Die Weihnachtstage sind eine emotional oft angespannte Zeit. Hier ist es besonders wichtig, dass jemand da ist und sich Zeit nimmt, um Anliegen anzuhören und gemeinsam nach möglichen Lösungen zu suchen. Betroffene, Angehörige und Personen aus dem Umfeld von betroffenen Frauen, die bei der Frauenhelpline anrufen, können rund um die Uhr Unterstützung, Information, Beratung und Entlastung durch ein kompetentes Team von Psychologinnen, Juristinnen und Sozialarbeiterinnen erhalten.
Die Frauenhelpline bietet außerdem Beratung in arabischer, bosnisch-kroatisch-serbischer, englischer, rumänischer, russischer, türkischer und ukrainischer Sprache an und kann durch eine Kooperation mit dem RelayService von gehörlosen Menschen in Anspruch genommen werden. Auch geflüchtete Frauen, die von Gewalt betroffen sind, werden vom Team der Frauenhelpline unterstützt.
Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 / 222 555
österreichweit – kostenlos – rund um die Uhr – anonym – vertraulich
Weitere Informationen unter www.frauenhelpline.at
Rückfragehinweis:
Mag.a Maria Rösslhumer: 0664 793 07 89,
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
Web: www.aoef.at
Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 / 222 555, www.frauenhelpline.at

Aktion Wunschzettel der AÖF-Frauenhäuser 2017
Auch dieses Jahr gibt es wieder die Aktion Wunschzettel des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
Die Aktion Wunschzettel der autonomen Frauenhäuser wurde ins Leben gerufen, um besonders in der Weihnachtszeit Kindern und Frauen, die von physischer oder psychischer Gewalt betroffen sind und daher die Feiertage in Frauenschutzeinrichtungen in Österreich verbringen, mit einem Weihnachtspäckchen Freude zu bereiten und damit den Alltag im Frauenhaus ein kleines Stück schöner zu gestalten. Vorzugsweise mit Einkaufsgutscheinen für Kleidung, Spielzeug, für einen Besuch im Theater, Konzert oder Zoo, etc. gelingt es oft, etwas von den Sorgen abzulenken.
Seit Weihnachten 2012 werden jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit auf der Website http://wunschzettel.aoef.at die Wünsche der Bewohnerinnen der AÖF-Frauenhäuser gelistet.
Ziel der Aktion ist es auch, die AÖF-Frauenhäuser selbst mit dringend Benötigtem zu unterstützen, zum Beispiel mit Geldspenden für Möbel, einem neuen Bodenbelag oder einem Beitrag zu einem Firmenwagen um Ausflüge mit den Kindern zu ermöglichen.
Sie können die AÖF-Frauenhäuser und deren Bewohnerinnen einzeln beschenken – wie es funktioniert sowie alle Wünsche und Kontaktdaten zum AÖF-Frauenhaus in Ihrem Bundesland finden Sie nach Bundesländern geordnet hier. Unter "Wünsche nach Stichworten" finden Sie die Wünsche aller AÖF-Frauenhäuser alphabetisch geordnet.
Gerne können Sie die AÖF-Frauenhäuser auch mit einer Geldspende unterstützen:
- Wollen Sie einem bestimmten AÖF-Frauenhaus spenden? Dann suchen Sie das Frauenhaus Ihrer Wahl bitte ebenfalls unter "Wunschlisten und Kontaktdaten".
- Wollen Sie den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) generell unterstützen, dann folgen Sie bitte diesem Link.
Allen UnterstützerInnen danken wir im Namen der AÖF-Frauenhäuser schon jetzt herzlich für das Versenden von Päckchen, Geld- oder Sachspenden. Auch über ein Verlinken der Website freuen wir uns sehr!
Mit besten Wünschen für Ihr Weihnachtsfest,
das Team des Vereins AÖF
Rückfragehinweis:
Gabriele Ertl, Tel: +43 (0) 1/544 08 20,
Foto: Joujou / pixelio.de

Presseinformation:
Gantnerundenzi ohne Worte
Neue Kampagne der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser startet in Print, Kino und auf Youtube
Mit einer Kampagne „ohne Worte“ machen die Kontakterlosen aus der Gonzagagasse auf die Sprachlosigkeit der Opfer bei Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam.
Stattdessen werden typische „Ausreden“ der Opfer in Form von Untertiteln eingeblendet, um deren Scham und falschen Schuldgefühle zu dramatisieren. Zugleich wird auf die anonyme 24-Stunden-Hilfe durch die Frauenhelpline gegen Gewalt unter der kostenlosen Nummer 0800 / 222 555 aufmerksam gemacht.
Für die Filmproduktion zeichnet sich skop unter der Regie von Maria Otter verantwortlich. Das Sounddesign übernahm der Diagonale-Preisträger Gerhard Daurer.
Den Auftakt machen ab 17. November 30 Kinos in ganz Österreich, gefolgt von TV, Youtube und Printanzeigen.
Für Youtube wurden die Einblendungen neben Deutsch in 9 weitere Sprachen übersetzt. „Wir wollen mit dieser Kampagne auch Menschen erreichen, die eine andere Muttersprache haben. Dass uns gantnerundenzi mit ihrer innovativen Idee der Untertitel diese Möglichkeit bieten, freut mich besonders.“ zeigt sich Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser, von der Kampagne überzeugt.
Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) ist neben den Herzkindern die zweite Non-Profit-Organisation, die von gantnerundenzi betreut wird.
Credits:
Auftraggeber: Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
Agentur: gantnerundenzi Werbeagentur
Filmproduktion: skop
Regie: Maria Otter
DOP: Alex Püringer
Ton: Gerhard Daurer
Foto: Klaus Vyhnalek
Litho: blaupapier
gantnerundenzi
österreichs erste kontakterlose
werbeagentur gmbh & co. kg
gonzagagasse 1, 1010 wien
t 0043 1 533 84 35
f 0043 1 533 84 35-10
Kontakt:
Mag.a Maria Rösslhumer
Tel: +43 664 793 0789
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser - AÖF
www.aoef.at
Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 / 222 555
www.frauenhelpline.at


Jahrzehnte lange Züchtigung von Kindern und Gewalt an Frau– und dennoch Freispruch. Was muss noch alles passieren, damit Justiz Gewalt anerkennt?
Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser ist erschüttert über das gestrige Gerichtsurteil des Straflandesgerichts Graz.
Richter Andreas Rom hat einen Ehemann und Familienvater freigesprochen, obwohl er seine Kinder von frühester Kindheit an nachweislich gezüchtigt und gequält hat. Außerdem soll er seine Frau bei jedem Trennungsversuch mit Selbstmorddrohungen unter Druck gesetzt haben. Züchtigung von Frauen und Kindern ist in Österreich seit der Familienrechtsreform 1978 verboten. Nötigung und gefährliche Drohungen sind strafbare Handlungen! Vom Staatsanwalt und der Opferanwältin wurde detailliert und nachvollziehbar aufgezeigt, dass dieser Mann das Leben seiner Kinder und seiner Frau zerstört hat. Daher ist die Aussage des Richters: „Es ist zwar in der Familie viel passiert, aber aus den Akten und den heutigen Aussagen findet man keinen Anhaltspunkt, dass die Handlungen mit derartiger Intensität begangen wurden, dass es strafbar ist“ unfassbar, unbegreiflich und nicht akzeptabel.
Dieser Urteil ist ein Schritt in die juristische "Steinzeit" und ein Beispiel dafür, dass Justiz und Staatbedienstete Gewalt an Frauen und Kindern nach wie vor ignorieren und verharmlosen. Und das nach 20 Jahren Gewaltschutzgesetze und Ratifizierung der Istanbul-Konvention.
Wir fordern Opferschutz statt Täterschutz und daher einmal mehr verpflichtende Fortbildung und klare Richtlinien bei Gewalt in der Familie für alle RichterInnen und JustizbeamtInnen sowie ein einjähriges Praktikum im Opferschutzbereich für alle angehenden RichterInnen und Staatsbedienstete.
Hinweis: Mehr dazu: Am Montag lädt die Allianz „GewaltFREI leben“ zu einer Pressekonferenz um 10.00 Uhr im Presseklub Concordia ein, wo auch der Offizielle Evaluierungsbericht des GREVIO-Komitees zu Österreich vorgestellt wird. Siehe auch http://www.coe.int/en/web/istanbul-convention/-/grevio-publishes-its-first-reports-on-austria-and-monaco
Rückfragehinweis:
Maria Rösslhumer: 0664 793 07 89,
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF
Web: www.aoef.at
Weitere Beiträge …
- PA 26.09.2017 AVISO: Opfer nach wie vor selbst schuld?! – 20 Jahre Gewaltschutzgesetze in Österreich
- PA 18.09.2017 Wieder ein Mord an einer Frau und ihren Kindern
- PA 15.09.2017 AVISO: HELLWACH. Die lange Nacht für ein Ende der Gewalt an Frauen.
- PA 19.06.2017 Wieder ein Mord an einer Frau: AÖF fordert die Lücken im Opfer- und Gewaltschutz zu schließen
- PA 01.06.2017 RESPONSE, WHOSEFVA und yMIND: Neue EU-Projekte zur Sensibilisierung spezifischer Zielgruppen hinsichtlich Gewalt gegen Frauen und Kinder
- PA 15.05.2017 SAVE THE DATE: 21.9.2017 – HELLWACH. Die lange Nacht für ein Ende der Gewalt an Frauen.
- PA 09.05.2017 Frauen*volksbegehren 2.0 – Crowdfunding-Kampagne bis Ende Mai
- PA 02.05.2017 20 Jahre Gewaltschutzgesetze – ein klares politisches Bekenntnis gegen Gewalt in der Familie und eine frauenpolitische Errungenschaft
- PA 23.02.2017 Appell zum Unterzeichnen: Gerechtigkeit für von Gewalt betroffene Frauen ohne Dokumente
- PA 21.12.2016 Gewalt kennt keine Weihnachtspause – die Frauenhelpline 0800 / 222 555 auch nicht!
- PA 23.11.2016 Gewalt erkennen – Gewalt verhindern: Ringvorlesung „Eine von fünf“ startet wieder an der MedUni Wien
- PA 03.11.2016 Die Mindestsicherung hilft gewaltbetroffenen Frauen
- 21.09.2016 "Eine von fünf" - Ringvorlesung setzt Zeichen gegen Gewalt
- PA 25.05.2016 „Step Up!“: Start der europaweiten Kampagne für die Rechte von gewaltbetroffenen Frauen und ihren Kindern
- PA 10.05.2016 Neue Frauenhausstatistik: Hälfte der FrauenhausbewohnerInnen sind Kinder






