• Warning: Undefined property: stdClass::$imglink in /homepages/46/d480442741/htdocs/aoefjomm5/modules/mod_uk_slideshow/tmpl/default.php on line 60

    PA 09.05.2017 Frauen*volksbegehren 2.0 – Crowdfunding-Kampagne bis Ende Mai

    fvb logo

    Spendenaufruf zur Unterstützung eines neuen Frauenvolksbegehrens

    Ende April präsentierte der Verein „Frauen*volksbegehren 2.0“ im Rahmen der 20-Jahre-Jubiläumsfeier des Frauenvolksbegehrens 1997 im Wiener KosmosTheater die Kampagne, den Forderungskatalog und die Sprecherinnen der geplanten Neuauflage des Frauenvolksbegehrens. Die Bestandsaufnahme zwei Jahrzehnte später zeigt, dass die Umsetzung lange formulierter Maßnahmen zur Gleichberechtigung abermals vehement einzufordern ist: Nur zwei der elf damaligen Forderungen wurden erfüllt – das heißt, passiert ist wenig bis nichts. Es ist längst Zeit, dass Frauenpolitik auf der politischen Agenda zur Priorität wird. Daher starteten die Initiatorinnen im Jubiläumsjahr die Kampagne „Jetzt erst recht!“. Um die Durchführung möglich zu machen, sind die Initiatorinnen auf finanzielle Unterstützung der Crowdfunding-Kampagne angewiesen.

    Frauen*volksbegehren 2.0 - Hintergründe

    In der heutigen Zeit scheinen frauenverachtende Rollenbilder wieder salonfähig zu werden. Der neu gewählte Präsident der USA, der mächtigste Mann der Welt, prahlt offen mit sexueller Belästigung. Frauen, die – unter anderem im Internet – öffentlich ihre Meinung sagen, werden massiv sexistisch beleidigt oder gar mit Gewaltdrohungen eingeschüchtert. Stimmen in Österreich wollen Frauen einen „Brutpflegetrieb“ zuschreiben und die Rückkehr an den Herd nahelegen. Beim nach wie vor vorhandenen Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen steht Österreich als viertreichstes Land der EU regelmäßig an vorletzter Stelle.

    „Das Jahr 2016 war geprägt durch einen sexistischen Backlash. Der dadurch befürchtete Verlust längst erkämpfter Privilegien hat viele Frauen wachgerüttelt. Gleichzeitig gibt es große Unzufriedenheit über die schleppende Umsetzung nötiger Maßnahmen. Wenn es um Frauenpolitik geht, ist es immer too little, too late“, so Teresa Havlicek, eine der drei Sprecherinnen des Frauen*volksbegehrens 2.0. Bei der Bekämpfung tatsächlicher Benachteiligungen herrscht Stillstand. Deshalb fanden sich im letzten Jahr nach und nach Frauen aus verschiedensten Arbeitsbereichen zu einer Bewegung zusammen – unter dem Motto: „Wir müssen etwas tun.“

     

    Die Forderungen

    Mit 15 neuen Forderungen will das Frauen*volksbegehren 2.0 die Lebensrealität aller Frauen in Österreich verbessern. Gleichzeitig beinhaltet Frauenpolitik immer auch die Vision einer besseren Gesellschaft für alle. Deshalb fokussieren die Forderungen auf grundlegende ökonomische, soziale und gesundheitliche Missstände – die drei Kernbereiche sind Arbeit & Wirtschaft, Familie & Gesundheit sowie Politische Teilhabe & Mitsprache. Zu den wichtigsten Forderungen gehören die Einführung einer 30-Stunden-Woche, Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln und die Koppelung der Klubförderung im Parlament an eine 50-prozentige Frauenquote.
    Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) war an der Entwicklung der Forderungen zu Gewaltschutz und Gewaltprävention unter dem Punkt „Sicher leben, sicher wohnen“ beteiligt. Der gesamte Forderungskatalog ist auf www.frauenvolksbegehren.at abrufbar.

    Eintragungswoche noch nicht festgelegt

    Der genaue Zeitraum der Eintragungswoche ist noch nicht fixiert. Letztendlich wird er von der nächsten Nationalratswahl abhängig sein, um die gesamte kommende Legislaturperiode zur Umsetzung nutzen zu können. „Wir werden die Zeit bis dahin nutzen, um die Kampagne organisatorisch aufzubauen, uns weiter zu vernetzen, zu diskutieren, Aktionen zu veranstalten und vieles mehr,“ führt Havlicek zu den weiteren Schritten des Frauen*volksbegehrens 2.0 aus.

    Spendenaufruf für die Kampagne

    „Die Forderungen stehen. Damit ist der erste Meilenstein abgehakt. Aber eine gute Kampagne braucht Infrastruktur und dafür braucht man eines: Geld“, so Havlicek. Alle Frauen im Organisationsteam arbeiten ausschließlich und dezidiert ehrenamtlich an der Kampagne. Ziel ist es, in einem ersten Schritt 150.000 Euro zu sammeln, mit denen vor allem die Kommunikation und Verbreitung der Kampagne finanziert werden soll.

    Alle, die an einer neuen Gesellschaftspolitik interessiert sind, sind aufgerufen bis zum 1.6.2017 auf www.startnext.com/frauenvolksbegehren für das Projekt zu spenden. Interessierte können sich auf www.frauenvolksbegehren.at zur Mitarbeit anmelden.

     

    Mehr Information und Vernetzungsmöglichkeiten:

    Website: www.frauenvolksbegehren.at
    Facebook: www.facebook.com/frauenvolksbegehren
    Twitter: @frauenvb (Hashtag #fvb2017)
    Instagram: @frauenvolksbegehren

    Rückfragehinweis:

    Rückfragen bitte an das Presseteam des Frauen*volksbegehrens 2.0 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter 0677 624 811 05.

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 14.07.2026  Weitere Infos

    • 15

      Femizide

    • 45

      Schwere Gewalt

      News:

      PA 17.07.2026: Statement zur organisatorischen Neuaufstellung des Standorts von …

      PresseaussendungVerein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   Statement zur organisatorischen Neuaufstellung des Standorts von StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt in Wels    Wien/Wels, 17. Juli 2026. Der Standort StoP Wels war bis Ende Mai 2026 beim...

      Weiterlesen

      Fanblock-Bande in der Naturarena Hohe Warte macht auf Frauenhelpline 0800 222 5…

      Dank der First Vienna FC 1894 Supporters ziert die Nummer unserer Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 die Fanblock-Bande in der Naturarena Hohe Warte. Ein riesengroßes DANKE an die First Vienna...

      Weiterlesen

      PA 14.07.2026: Ausschreibung von Frauenhäusern darf nicht zulasten der Qualität …

      Ausschreibung von Frauenhäusern darf nicht zulasten der Qualität im Gewaltschutz gehen AÖF: Langjährige Expertise und regionale Verankerung sind durch nichts zu ersetzen   Wien/Salzburg, 14.07.2026. Mit großer Sorge verfolgt der Verein Autonome Österreichische...

      Weiterlesen

      Ferienzeit: Sicherheit für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder

      Die erste Ferienwoche hat gerade begonnen. Für viele ist das eine Zeit der Erholung – für manche aber auch eine Zeit der Unsicherheit. Denn wenn die Schulen schließen und die...

      Weiterlesen

      CHILD-Projekt endet nach zwei Jahren der Stärkung einer kinderfreundlichen und t…

        CHILD-Projekt endet nach zwei Jahren der Stärkung einer kinderfreundlichen undtraumainformierten Justiz  101160543 — CHILD Project — JUST-2023-JACC-EJUSTICE Nach zweijähriger Zusammenarbeit ist das CHILD-Projekt – Towards a CHILD-friendly legal Order for Fair Justice...

      Weiterlesen