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    Weitere Hilfsangebote

    Gewalt an Frauen ist keine Privatsache, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem!

    In Österreich ist jede 3. Frau von körperlicher und/oder sexueller Gewalt innerhalb oder außerhalb von intimen Beziehungen (ab dem Alter von 15 Jahren) betroffen. Das sind nahezu 35% der weiblichen Bevölkerung (Quelle: Statistik Austria, 2021).

    Gewalt tritt häufig auch in der Familie oder intimen Beziehungen auf. 1 von 5 Frauen hat bereits körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren (Ex-) Partner, einen Verwandten oder ein anderes Mitglied ihres Haushalts erlebt.
    90 % aller Gewalttaten werden im sozialen Nahraum ausgeübt. Nicht der dunkle Park ist der gefährlichste Ort für die Betroffenen, sondern das eigene Zuhause.

    Gewalt betrifft Frauen und Mädchen jeden Alters, unabhängig von Herkunft, sozialer Schicht, Kultur oder Bildungsstand.

    Als Dachverband der Frauenhäuser bieten wir selber keine Beratungen an.
     
    Wenn Sie oder jemand den Sie kennen von Gewalt betroffen ist und Unterstützung brauchen,
    finden Sie hier eine umfassende Übersicht der Hilfsangebote in Österreich:

    • Polizei
      Polizei

      Wenn Ihnen oder Ihrem Kind akute Gefahr droht, sollten Sie die Polizei unter der Notrufnummer 133 oder 112 (Euronotruf) um Hilfe rufen!
      Der Notruf ist gebührenfrei, funktioniert in jedem Netz, auch ohne Guthaben und kann auch bei eingeschalteter Tastensperre und ohne SIM-Karte gewählt werden.


      Je nach Situation und Gefahrenlage haben die Beamtinnen und Beamten dann die Möglichkeit:

      • eine Anzeige aufzunehmen (dazu sind sie immer dann verpflichtet, wenn es zu einer strafbaren Handlung, wie z.B. Körperverletzung oder Vergewaltigung gekommen ist – auch wenn der Täter noch nicht bekannt ist!) 
      • die gewalttätige Person in Haft zu nehmen.
      • eine Wegweisung aus der Wohnung/ein Betretungsverbot auszusprechen
      • ein Annäherungsverbot auszusprechen (der Gefährder darf sich nicht mehr als 100 Meter an die gefährdete Person heranbewegen)

      Seit 1997 ist in Österreich das Gewaltschutzgesetz in Kraft. Es ermächtigt die Polizei, einen Gefährder aus der Wohnung, in der die gefährdete Person lebt, wegzuweisen und mit einem Betretungs- und Annäherungsverbot zu belegen. Der damit verwirklichte Grundsatz „Wer schlägt, der geht" ermöglicht der gefährdeten Person in der vertrauten Umgebung zu bleiben.

    • Frauenhäuser

      Bei Gewalt können Sie Schutz in einem Frauenhaus in Ihrer Nähe suchen. 
      Dort bekommen Sie einen sicheren Raum für Sich und Ihre Kinder und Beratungs- und Unterstützungsangebote.

      Eine Übersicht und alle weiteren Informationen zu Frauenhäuser finden Sie hier.

    • Frauennotruf bei Gewalt
      Frauennotruf bei Gewalt

      Bei Gewalt berät Sie österreichweit unsere Frauenhelpline 0800 / 222 555.
      Sie erhalten Hilfe bei rechtlichen und sozialen Fragen und bekommen Informationen über weiterführende Beratungs- und Unterstützungsangebote.
      Außerdem werden Sie gezielt an regionale Frauenschutzeinrichtungen und Beratungsstellen weitervermittelt.

      Rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr. Mehrsprachig, anonym und kostenlos!

       

      Zusätzlich gibt es in einigen Bundesländern auch regionale Frauennotrufe:

      24-Stunden Frauennotruf Wien: 01 71 71 9
      Frauennotruf Salzburg: 0662 / 88 11 00
      Frauennotruf OÖ - Autonomes Frauenzentrum: 0732 / 60 22 00 (Mo - Fr 09-12, Mo+Do 13-16)

       

    • Online-Beratung Helpchat bei Gewalt
      Online-Beratung Helpchat bei Gewalt

      Über unsere Online-Beratung HelpChat erhalten Frauen und Mädchen in Österreich Hilfe bei allen Formen der Gewalt:
      körperliche, seelische, sexualisierte, psychische, familiäre Gewalt; digitale Gewalt, Hass im Netz u.v.m.

      Der HelpChat bietet Hilfe und Tipps gegen Gewalt, Vermittlung zu weiteren Anlaufstellen und Opferschutzeinrichtungen, Beratung zu Gesetzen und psychosoziale Beratung.

      Montag bis Freitag von 18-20 Uhr. Anonym, kostenlos und vertraulich!

       

    • Frauen- und Mädchenberatungsstellen bei Gewalt

      Hilfe bei Gewalt finden Sie auch in einer Frauen- und Mädchenberatungsstelle. 

      Diese bieten kostenlose, vertrauliche und ganzheitliche am jeweiligen Bedarf orientierte soziale und rechtliche Beratung und Betreuung zu einer Vielzahl unterschiedlicher Beratungsthemen. Einige der Beratungsstellen sind auf bestimmte Themen oder Zielgruppen spezialisiert. So gibt es Beratungsstellen für Mädchen und junge Frauen, für Migrantinnen oder für Frauen, die von Gewalt betroffen sind.

      Frauen- und Mädchenberatung ist parteilich. Das bedeutet, sie setzt sich für die Interessen von Frauen und Mädchen ein, aber sie gehört keiner politischen Partei an. Sie ist konfessionslos, also keiner Religion verpflichtet, sondern offen für Frauen aller Religionen und jeder Herkunft. Alle Mitgliedseinrichtungen des Netzwerks verpflichten sich zur Einhaltung der Qualitätsstandards für Frauen- und Mädchenberatung.

      Link zu Frauen- und Mädchenberatungsstellen

    • Gewaltschutzzentren
      Gewaltschutzzentren

      Bei Gewalt können Sie sich auch an ein Gewaltschutzzentrum wenden. 
      Diese sind spezialisierte und gesetzlich anerkannte Einrichtungen für Betroffene von Gewalt. 
      Dort erhalten Sie Information und Beratung, Begleitung zu Polizei, Gericht und anderen Behörden, Hilfe bei der Durchsetzung Ihrer Rechte, sowie psychosoziale und juristische Prozessbegleitung für Sie und Ihre Kinder.
      Die Hilfe der Gewaltschutzzentren ist kostenlos und vertraulich.


      Nach einem Polizeieinsatz werden Sie als gefährdete Person vom Gewaltschutzzentrum kontaktiert (telefonisch oder schriftlich).
      Sie können aber auch selbst mit dem Gewaltschutzzentrum in Ihrer Nähe Kontakt aufnehmen, auch wenn Sie keine Anzeige erstatten wollen.

      Gewaltschutzzentren gibt es in jedem Bundesland. 

    • Hilfe bei Gewalt im Alter
      Hilfe bei Gewalt im Alter

      Älter Personen die von Gewalt betroffen sind, finden spezialisierte Hilfe bei PRO SENECTUTE – Verein für das Alter in Österreich.

      Über das Beratungstelefon Gewalt und Alter erhalten Sie österreichweit persönliche, vertrauliche und kostenlose Beratung.


      An das Beratungstelefon können Sie sich wenden, wenn Sie

      • selbst Gewalt erfahren haben
      • Gewalthandlungen gegen ältere Menschen beobachten
      • befürchten, bei der Betreuung und Pflege von älteren Menschen selbst Gewalt anzuwenden – zuhause oder in Pflegeeinrichtungen

      Telefon: 0699 112 000 99
      Mo bis So: 08:00 - 18:00 Uhr

    • Hilfe für von Zwangsverheiratung bedrohte Frauen und Mädchen
      Hilfe für von Zwangsverheiratung bedrohte Frauen und Mädchen

      Betroffen oder Bedrohte von Zwangsverheiratung finden Hilfe bei Orient Express.
      Orient Express ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verein, dessen Arbeitsbereiche ein Beratungs- und Bildungszentrum, zwei Schutzeinrichtungen und eine Koordinationsstelle umfassen.

      Beraten und betreut werden Frauen mit Migrationshintergrund und ihre Angehörigen vor allem aus der Türkei und den arabisch sprachigen Ländern bei familiären- und partnerschaftlichen Problemen, bei Gewalt und Missbrauch, Zwangsverheiratung, Genitalverstümmelung, Generationenkonflikten und sich daraus ergebende aufenthaltsrechtliche, soziale, gesundheitliche und juristische Probleme und Fragestellungen.

      Die Beratung ist kostenlos, anonym und ganzheitlich. Beratungen werden auf Deutsch, Türkisch, Arabisch und Englisch angeboten.
      Die Kursmaßnahmen mit Kinderbetreuung stehen Frauen aller Nationalitäten und Zugehörigkeiten offen. 

      Beratungsangebot: 
      Mo, Mi, Do: 09-17 Uhr 
      Di: 09-13 Uhr
      Telefon: +43 1 728 97 25
      Oder über den anonymen Online-Chat: 

       

    • Hilfe für von FGM/C betroffenen Frauen und Mädchen
      Hilfe für von FGM/C betroffenen Frauen und Mädchen

      Betroffene oder Bedrohte von weiblicher Genitalverstümmelung finden Hilfe bei der österreichweiten FGM/C Koordinationsstelle.
      Diese bietet Beratung, Informationen und Unterstützung bei allen Fragen zum Thema weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C).

      Beratungsstellen gibt es in Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck.

      Die FGM/C Koordinationsstelle bietet außerdem kostenlose telefonische Beratung über ein österreichweites Infotelefon.
      An dieses können sich sowohl betroffene und gefährdete Frauen wenden als auch Fachkräfte, Expert:innen oder Interessierte, die Unterstützung oder Informationen zum Thema FGM/C benötigen.

      Infotelefon+43 1 267 7 267
      Mo-Do 9:00-16:00 Uhr 
      Freitag 9:00-12:00 Uhr

    • Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen mit Behinderung
      Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen mit Behinderung

      Gewaltbetroffenen Frauen mit Behinderung finden neben der Frauenhelpline und dem HelpChat spezialisierte Hilfe bei Ninlil - Empowerment und Beratung für Frauen mit Behinderung.
      Die Informationen sind dort in leichter Sprache und in Gebärdensprache verfügbar.

      Es gibt dort die zwei Arbeitsbereiche Kraftwerk und Zeitlupe.

      Kraftwerk ist eine Fachstelle gegen sexuelle Gewalt an Frauen* mit Lernschwierigkeiten.
      Bei Kraftwerk arbeiten behinderte und nicht behinderte Frauen* gemeinsam
gegen sexuelle Gewalt an Frauen mit Lernschwierigkeiten.
      Dort gibt es Beratung, Gruppenangebote und Seminare für betroffene Frauen* und ihre Bezugspersonen.

      Zeitlupe ist eine Frauen*beratungsstelle für Frauen* mit Behinderungen, die nach dem Prinzip der Peer-Beratung arbeitet. Beraterinnen* sind Frauen* mit unterschiedlichen Behinderungen die Frauen* mit unterschiedlichen Behinderungen beraten.

      In der Broschüre Kraft-Rucksack - für Frauen* mit Gewalt-Erfahrung finden Sie Informationen und Übungen für Frauen mit Gewalterfahrung .

      Kontakt Ninlil:
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
      Telefon: 01 / 714 39 39

      Kontakt Beratung Zeitlupe:
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
      Telefon: 01 / 236 17 79

       

      Das Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz hat eine 
      Broschüre zum Thema Gewalt an Menschen mit Behinderungen in Österreich herausgebracht. 
      Darin finden sich in leichter Sprache Informationen dazu, was man gegen Gewalt tun kann und wie Menschen mit Behinderung besser vor Gewalt geschützt werden können.

    • Hilfe für von Gewalt betroffene gehörlose Frauen

      Gewaltbetroffenen gehörlose Frauen können sich für Hilfe an unseren HelpChat wenden.

      Im akuten Notfall nehmen Sie Kontakt mit der Polizei über den Gehörlosennotruf auf.
      Laden Sie sich dafür die App DEC112 auf Ihr Smartphone herunter.

      Mit der App können Sie mit einer Notruf-Zentrale chatten, wenn Sie einen Notfall haben. Mittels Text-Chat können Sie in einer Not-Situation professionelle Hilfe erhalten.
      Außerdem werden automatisch der aktuelle Standort und Gesundheits-Daten (optional) an die Notruf-Zentrale gesendet. Dies ermöglicht eine rasche Hilfe.

      Gehörlose oder hörbehinderte Personen können auch weiterhin per SMS oder E-Mail die Polizei kontaktieren:
      SMS: 0800 133 133
      E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


      Auf der Webseite Schrei gegen Gewalt! finden Sie außerdem Informationen für gehörlose Frauen zum Schutz vor Gewalt.
      Dort finden Sie zahlreiche Infovideos in Gebärdensprache, sowie eine Infobroschüre über Hilfe und Unterstützungsangebote bei Gewalt für gehörlose Frauen.

    • Hilfe für von Gewalt betroffene trans* Frauen
      Hilfe für von Gewalt betroffene trans* Frauen

      Von Gewalt betroffene trans* Frauen finden jederzeit Hilfe und Unterstützung über die Frauenhelpline oder den HelpChat.
      Wenn Sie Schutz und Sicherheit brauchen, können Sie ebenfalls in unseren Frauenhäusern Beratung und Unterstützung bekommen.

      Außerdem können trans* Personen sich an die Beratungsstelle COURAGE* wenden.

      COURAGE* bietet psychosoziale, psychotherapeutische, psychiatrische, sexualpädagogische sowie sozialarbeiterische und rechtliche Beratung, Begleitung und/oder Behandlung im Einzel-, Paar-, Familien- und Gruppensetting an. Das Angebot von COURAGE* ist kostenlos, anonym und professionell und richtet sich an alle hilfesuchenden Personen und deren Angehörige.

      Beratungsstellen gibt es in Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg, Linz, Klagenfurt und St. Pölten

      Auf queermed.at finden Sie außerdem einen Liste an queer- und trans*-friendly Ärzt*innen und Therapeut*innen in Österreich

    • Internationale Hilfe gegen Gewalt
      Internationale Hilfe gegen Gewalt

      Auf der Seite von WAVE finden Sie eine Übersicht von Frauenfachstellen in ganz Europa.
      WAVE steht für „Women Against Violence Europe“ und ist eine gemeinnützige, nichtstaatliche feministische Netzwerkorganisation, die sich für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen einsetzt.

      Das Netzwerk umfasst mehr als 1.600 Frauenorganisationen mit über 180 Mitgliedern in 46 europäischen Ländern vertritt.
      Das WAVE-Netzwerk ist das einzige Netzwerk, das sich ausschließlich der Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen widmet.
      Die Zentrale von WAVE befindet sich in Wien, Österreich. Von dort aus werden die Aktivitäten des Netzwerks, die Interessenvertretung, die Forschung und der Kapazitätsaufbau koordiniert und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern und externen Partnern unterstützt.

     

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 17.04.2026  Weitere Infos

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