Glücksgefühle, Serotoninrausch, Alltag loslassen, Kreislauf ankurbeln – es gibt viele Gründe, warum regelmäßiges Laufen Freude erzeugt. Diese Freude nährt auch den Einsatz gegen Gewalt an Frauen und Kindern. Im April 2019 ist dies erstmals mit vollem Körpereinsatz und positivem Sportsgeist möglich:
Mit dem VCM-Charity-Run „Laufend gegen Gewalt“ kann sich jedeR für die Autonomen Österreichischen Frauenhäuser und die Frauenhelpline 0800 222 555 stark machen. Bis 24. März noch ist die Anmeldung als Charity-LäuferIn direkt beim AÖF möglich.
Wien, 13. März 2019. 2019 nimmt der AÖF Verein, der auch die Frauenhelpline 0800 222 555 koordiniert, erstmals am Charity-Run des Vienna City Marathon teil. Seit mehr als 40 Jahren vertritt der AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser die mutigsten Heldinnen inmitten unserer gewaltbereiten Gesellschaft.
Im Sport wie in Beziehungen wiederspiegelt sich die menschliche Lebenshaltung. Heldinnen sind bei uns sind diejenigen Frauen und Mütter, die vor erschreckender bis tödlicher Partnergewalt mit oder ohne Kinder gerade noch in ein österreichisches Frauenhaus flüchten konnten. Und es sind genauso die Mitarbeiterinnen in den Frauenhäusern, die diese Frauen und Kinder begleiten - beim Ankommen, zur Ruhe kommen und dabei, ihre Leben neu zu gestalten. Beide Gruppen halten seelisch und körperlich schier unglaubliches aus. Und das ganz ohne Sportverband oder wöchentliche Trainingseinheit.
Beim Vienna City Marathon mit vollem Körpereinsatz gegen Gewalt
Bisher haben sich schon viele Charity-LäuferInnen angemeldet. Marathonläufer Florian H. ist nur einer davon, auch Halbmarathon-Läuferin Vanessa, die 10km-Läuferin Katharina B. und eine ganze Staffel werden sich nicht nur körperlich engagieren, sondern machen sich im Vorfeld des Vienna City Marathon vor allem durch Spendensammeln stark.
In Österreich ist im Laufe ihres Lebens jede 5. Frau von Gewalt betroffen, bei Morden an Frauen ist Österreich leider europäischer Spitzenreiter. Im AÖF – Verein ist daher auch die österreichweite, kostenlose und anonyme Frauenhelpline 0800 222 555 als zentrale Anlaufstelle angesiedelt. Beim VCM Run für Charity treffen einander Körpereinsatz und Sportsgeist: Erstmals kann jeder laufbegeisterte Mensch gegen Gewalt und für Prävention laufen und spenden.
Spenden gegen Gewalt rechnen sich in jedem Fall
Jeder Einsatz für ein Ende von Gewalt lohnt sich. Ab 100 € erhalten SpendensammlerInnen ein wertvolles Danke-Paket:
- AÖF-Sport-Athletic-Headband (Design siehe Header)
- DVD der Filmdokumentation „Home Sweet Home – 40 Jahre Frauenhausbewegung“
- Exklusiv-Ticket zur Hellwach Matinee in der Wiener Staatsoper /21.Sept. 2019
Mit Ihrer persönlichen Spendensammlung bis zu € 300 unterstützen Sie Frauen und Kinder bei einer Übersiedelung in eine eigene Wohnung oder die laufende Bekanntmachung der Frauenhelpline gegen Gewalt 0800/222 555.
Informationen zu den vielfältigen Projekten der Gewaltprävention finden Sie auf https://www.aoef.at/index.php/aktuelle
AÖF-Startplätze sind noch einige frei, allerdings: Charity-Runner müssen ihre Startgebühr UNBEDINGT auf das AÖF-Konto einzahlen, sonst können sie offiziell nicht gegen Gewalt laufen.
Copyrights & Bildrechte von Banner/AÖF-Headband und Fotos www.aoef.at
Trailer Keine Ausreden bei Gewalt
Rückfragen
Edith Fojtik/Corporate Fundraising,
Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2019
Samstag, 9.3.2019, 14:00 - 18:00 Uhr, in der Wiener Urania
in Kooperation mit der VHS Urania
Programm:
Begrüßung und Eröffnung:
RR BSI a.D. Dipl.-Päd.in Elfriede Preschern (Vizepräsidentin des Fördervereins der VHS Wiener Urania)
Mag.a Brigitte Neichl (Spezialformate VHS Wiener Urania)
Mag.a Maria Rösslhumer (AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser)
14.30: Vortrag
"Es ist Zeit für das Frauenwahlrecht"
Elena Messner, Kulturwissenschafterin und Mitherausgeberin des Buches "Warum feiern. Beiträge zu 100 Jahren Frauenwahlrecht"
Trailer zu "Home Sweet Home - 40 Jahre Frauenhausbewegung in Österreich" (Dokumentarfilm von Susanne Riegler)
15.00: Gesprächsrunde Feminismus in den 1970er Jahren
"Es ist Zeit für Reformen"
Mit:
Elfriede Preschern
Heidi Ambrosch, Plattform 20.000 Frauen
Eva Dité, Autorin
Irmtraut Karlsson, Pionierin der Frauenhausbewegung
Moderation: Nicole Lipp, Medien-Expertin
16.15: Lesung aus "Die Töchter Egalias" von Gerd Brantenberg
Katharina Dungl, Saskia Normann und Johanna Moro, fungke * Kunstkollektiv
17.00 Gesprächsrunde Gegenwart & Ausblick
"Es ist Zeit für Geschlechtergerechtigkeit"
Mit:
Ulli Weish, Radio ORANGE 94.0
Lena Jäger, Frauen*volksbegehren 2.0
Sophie Hansal, Allianz Gewaltfrei leben
Steffí Bondí, Verein Sorority
Moderation: Beatrice Frasl, Kulturwissenschafterin und Podcasterin „Große Töchter“
Infotisch des Frauenbewegungsarchivs Stichwort
Musikalisches Rahmenprogramm: Maren Rahmann
Plakatausstellung "Die Glorreichen Acht. Über die ersten acht Frauen im österreichischen Parlament" (Brigitte Neichl)
VHS Wiener Urania, 1010 Wien, Uraniastraße 1. Eintritt frei! Anmeldung unter
Flyer/Grafik: Mag.a Brigitte Neichl

Der Verein AÖF – Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser hat mit 1.1.2019 das Nachbarschaftsprojekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ im 5. Bezirk Margareten gestartet.
Am 18. Februar 2019 findet um 9:30 Uhr ein offizieller Auftakt mit einer Pressekonferenz bei wohnpartner im Reumannhof, Margaretengürtel 100-110/5/1, 1050 Wien statt. Ein entsprechendes Presseaviso folgt.
Was ist StoP?
StoP ist ein Gemeinwesen orientiertes Projekt um gewaltfreie Beziehungen zu erreichen. Wir wollen damit gute Nachbarschaften entwickeln, um häusliche Gewalt, Partnergewalt und schwere Gewalt an Frauen und Kindern zu verhindern. Nachbarinnen und Nachbarn sollen gestärkt und ermutigt werden, Gewalt nicht zu verschweigen und zu dulden. Sie sollen lernen (besser) hinzuschauen und ein fundiertes Wissen erhalten, was sie bei Verdacht auf Partnergewalt tun können und wie sie sich selber schützen und Positives bewirken können. StoP soll Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung leisten und dazu beitragen klare Haltungen gegen (häusliche) Gewalt/Partnergewalt zu entwickeln. Wir wollen Haltungen dahingehend ändern, dass sich Betroffene von Gewalt nicht mehr aus Angst und Scham verstecken müssen. Durch das Aufzeigen von Unterstützungsmöglichkeiten bestärken wir Bewohnerinnen und Bewohner darin, sich Hilfe zu holen und/oder zu geben. Mit StoP zeigen wir auf, wie eine gute Nachbarschaft Schutz vor Gewalt bieten kann.
Ziel von StoP ist es, die Nachbarschaft durch Informations- und Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen, Ausstellungen oder öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Anzeichen von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren, die Isolation und das Schweigen zu brechen, praktische Unterstützung zu geben sowie die Interventionsbereitschaft und die Zivilcourage zu fördern.
Weitere Beiträge …
- Wichtige Information zu Warnzeichen von Gewalt und Täterstrategien
- Einnahmen des lässigsten Neujahrskonzertes 2019 gehen an den AÖF
- "Home Sweet Home" vermittelt eine Vorstellung über 40 Jahre Frauenhausarbeit
- Freude schenken mit der Aktion Wunschzettel der AÖF-Frauenhäuser 2018
- Pressekonferenz zur Ringvorlesung "Eine von fünf" am 20.11.2018








