Der Verein AÖF und unser Nachbarschaftsprojekt "StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt" spielen eine prominente Rolle im Dokumentarfilm "Und bist du nicht willig" (2020) der österreichischen Regisseurin Andrea Eder.
Nachdem der Film im ORF und in diversen Kinos gezeigt wurde gibt es den Film nun hier online zu sehen (Klick auf den Screenshot):
Inhalt:
Frauen werden nach wie vor häufig Opfer von häuslicher, sexueller oder psychischer Gewalt. Doch man kann und muss sie verhindern. Schlüssel dazu sind Prävention, Aufklärung, verstäktes Bewusstsein in der Bevölkerung und ausgebaute, niederschwellige Angebote für Opfer. Der Film begleitet dazu ProtagonistInnen aus verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft. Wir sehen Frauen mit unterschiedlichen Gewaltergahrungen im hier und jetzt sowie Frauen und Männer, die ihr Leben der Gewaltprävention widmen. (Vienna FIlm Commission)
Die Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 war dieser Tage medial präsent:
Birgit Wolf, Gewaltpräventionsexpertin und Mitarbeiterin der Frauenhelpline, sprach für das Portal Medianet zum Thema „Femizide: Verantwortung liegt auch bei den Medien“ – lest das ganze Interview hier: Artikel auf Medianet
Und Pia Hoffmann, Psychologin und Beraterin, schilderte dem Standard in einem Video Schritt für Schritt, was passiert wenn eine Frau bei der Frauenhelpline anruft: Video auf Der Standard
Die telefonische Beratung bei der Frauenhelpline 0800 222 555 bietet täglich, österreichweit, rund um die Uhr, kostenlos und anonym Beratung – zu bestimmten Zeiten mehrsprachig, in Arabisch, Bosnisch-Kroatisch-Serbisch, Englisch, Rumänisch, Spanisch und Türkisch – siehe www.frauenhelpline.at.
Die Ringvorlesung „Eine von fünf“, die der Verein AÖF nunmehr seit 11 Jahren – mit wechselnden Schwerpunkten – in Kooperation mit der MedUni Wien und seit 2016 auch in Kooperation mit der Volksanwaltschaft organisiert, hat den Veronika-Fialka-Moser-Diversitäts-Preis 2021 für Lehre verliehen bekommen. Lehrveranstaltungsleiterin Prof.in Dr.in Andrea Berzlanovich nahm den Preis entgegen – siehe Bericht und Fotos auf der Website der MedUni Wien.
Da die Ringvorlesung im Herbst 2020 aufgrund der notwendigen Covid-19-Schutzmaßnahmen leider nicht durchgeführt werden konnte, soll sie nun im Sommersemester 2021 abgehalten werden. Schwerpunkt ist diesmal die Opferschutzorientierte Täterarbeit bei Gewalt an Frauen und Kindern.
Hauptziele dieser Lehrveranstaltung sind die Sensibilisierung und Information über die tabuisierte Thematik „Geschlechterspezifische Gewalt“ sowie Antworten auf die Fragen „Wie erkenne ich Gewalt?“, „Wie spreche ich Gewalt an?“, „Wie dokumentiere ich Gewaltfolgen gerichtsverwertbar?“ und „Wie kann ich dazu beitragen, dass weitere Gewalttaten verhindert werden?“ zu geben. – Fragen, die nicht nur für die fachgerechte medizinische Betreuung der Betroffenen unerlässlich sind, sondern ebenso für die Prävention künftiger Gewaltdelikte. Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ringvorlesung dafür gewonnen werden, sich im wissenschaftlichen Kontext mit Gewalt und den daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen auseinanderzusetzen. Zielgruppen sind einerseits zukünftige Medizinerinnen und Mediziner, andererseits auch Studierende und im Beruf Stehende anderer Fachrichtungen wie Psychologie, Pädagogik, Rechts- und Pflegewissenschaften, Soziologie und Internationale Entwicklung.
Mehr Informationen zur Lehrveranstaltung im Sommersemester 2021 siehe hier.

Veranstaltung zum Internationalen Frauentag 2021
Samstag, 6.3.2021, 16:00 - 18:30 Uhr, online
in Kooperation mit der VHS Urania
Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich bis spätenstens 5.3., 15 Uhr unter www.vhs.at/de/k/287543411
Vortrag „Die Krise bezahlen die Frauen“ und Präsentation des Sammelbands „Frauengesundheit und Corona“
Die Corona-Pandemie hat das Leben von uns allen verändert und notwendige Verschärfungen gebracht. Jedoch sind es vielfach Frauen – und besonders Mütter –, die die Krise bezahlen, indem sie aufgrund von Schließungen von Schulen und Betreuungseinrichtungen aus dem Arbeitsmarkt in den häuslichen Bereich zurückgedrängt wurden. Quarantänemaßnahmen bewirkten darüber hinaus eine Zunahme der häuslichen Gewalt. Die diesjährige Frauentagsveranstaltung der VHS Urania greift diese Themen auf und beleuchtet in Vorträgen, Diskussion und Film die verschiedenen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Gesundheit und Lebenssituation von Frauen.







