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Kampagne „Lieber ein Anruf mehr!“
Die Gewista und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) machen Frauenhelpline gegen Gewalt im öffentlichen Raum sichtbar.
Mehr Aufmerksamkeit für die Frauenhelpline gegen Gewalt soll dazu beitragen, Hemmschwellen abzubauen und den Zugang zu frühzeitiger Unterstützung zu erleichtern. Materialien zur Kampagne und für die Berichterstattung finden Sie auf dieser Seite. Wir danken allen, die dazu beitragen, Hilfsangebote sichtbar zu machen und gemeinsam ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen.
- Presseaussendung "Lieber ein Anruf mehr!" (Download)
- Grafik "Lieber ein Anruf mehr!" - Man glaubt dir, Credit: Gewista (Download).
- Foto Pressekonferenz - Kampagnenvorstellung, Credit: Niklas Schnaubelt (Download)
- Statement zur Kampagne - Geschäftsführung des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), Beate Malekzadeh-Forstner (Download)
- Statement zur Kampagne - Vorständin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF), Iga Zakrzewska (Download)
Credit: Gewista
Credits: Niklas Schnaubelt
Foto v.l.n.r.: Beate Malekzadeh-Forstner, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser, Franz Solta, CEO der Gewista, Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Iga Zakrzewska, Vorständin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF).
Pressekontakt:
Lydia Mantler
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Details
- Kategorie: Aktuelle Projekte
Neben Geldspenden sind Gutscheine besonders wertvoll – sie ermöglichen den Frauen nicht nur praktische Hilfe im Alltag, sondern auch die Möglichkeit, eigene kleine Wünsche zu erfüllen. Sie können dadurch selbst entscheiden, was sie und ihre Kinder wirklich brauchen und bekommen damit ein Stück Eigenständigkeit und Normalität in ihrem Alltag zurück.
Ob ein Gutschein für Kleidung, Lebensmittel, Drogerieartikel oder vielleicht einen Kino- oder Friseurbesuch - Sie schenken damit Selbstbestimmung und Kraft für einen Neuanfang!
Wir freuen uns über folgende Gutscheine:
Auch Sachspenden sind willkommen. Da der Bedarf je nach Frauenhaus unterschiedlich ist, empfehlen wir vorab Kontakt mit dem jeweiligen Frauenhaus aufzunehmen und sich über den Bedarf zu informieren. In der folgenden Liste können Sie nach einem Frauenhaus in Ihrer Nähe suchen und dort die Kontakt- und Postadresse für den Versand einsehen.
Burgenland
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Postadresse:
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Spendenkonto: |
Kontakt:
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Niederösterreich
Frauenhaus Amstetten
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Postadresse:
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Spendenkonto: Raiffeisenbank Amstetten IBAN: AT303202500000086330 BIC: RLNWATWWAMS |
Kontakt: Telefon: +43 7472 / 665 00 |
Frauenhaus Mistelbach
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: Telefon: +43 2572/5088 |
Frauenhaus Neunkirchen
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Postadresse:
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Spendenkonto: |
Kontakt: Telefon: +43 2635/68971 oder +43 676/5392790 |
Frauenhaus Wr. Neustadt - Verein Wendepunkt
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Das Frauenhaus Wiener Neustadt freut sich auch über den Wiener Neustadt Gutschein oder Gutscheine für Fischapark Zehner
Oberösterreich
Frauenhaus Braunau
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Frauenhaus Linz
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Postadresse: |
Spendenkonto: IBAN: AT02 5400 0009 0370 9566 BIC: OBLAAT2L Zweckwidmung: „Frauen und Kinder im Frauenhaus Linz“ |
Kontakt: Telefon: +43 732/60 67 00 |
Frauenhaus Ried i.l.
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Frauenhaus Steyr
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Frauenhaus Vöcklabruck
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Frauenhaus Wels
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Salzburg
Frauenhaus Pinzgau
| Postadresse: Frauenhaus Pinzgau Postfach 3 5760 Saalfelden |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Tirol
Frauenhaus Tirol
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
Frauenhaus Tirol Oberland
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
lilawohnt Frauen*haus Tiroler Unterland
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Postadresse: |
Spendenkonto: IBAN: AT12 3600 0000 0068 9034 BIC: RZTIAT22 |
Kontakt: |
Vorarlberg
ifs FrauennotWohnung – das frauenhaus in Vorarlberg
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Postadresse: |
Spendenkonto: |
Kontakt: |
StoP - Community Matters! Community based model to stop domestic violence
2023-2025
101095737 – PROJECT STOP - CERV-2022-DAPHNE

Der AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser leitet ab März 2023 für zwei Jahre das EU-Projekt StoP – Community Matters! Gemeinsam mit dem Projektteam wird eine StoP-Toolbox und ein StoP-Lehrplan für den internationalen Einsatz und die Ausweitung auf die Europäische Union entwickelt. Im Rahmen des Projektes werden die Grundlagen vorbereitet und lokale Akteur*innen geschult, um zukünftig StoP in ausgewählten EU-Partnerländern umsetzen zu können.
Häusliche Gewalt ist eines der größten sozialen Probleme in ganz Europa. Da der Ort, an dem häusliche Gewalt passiert, in der Regel das Haus bzw. der Wohnort der Frau ist, wird die Gewalt jedoch fälschlicherweise als Privatangelegenheit betrachtet und dadurch unsichtbar. Die Ursachen von Gewalt gegen Frauen sind in gesellschaftlichen Strukturen und sozialen Normen verankert, die in den Gemeinschaften, in denen wir leben, aufrechterhalten und weitergegeben werden. Aus diesem Grund vertritt StoP die Ansicht, dass gemeinwesenorientierte Programme von entscheidender Bedeutung sind, um häusliche Gewalt dort zu bekämpfen, wo sie auftritt. Soziale Netzwerke und lokale Gemeinschaften haben durch zivilcouragierte und sensibilisierte Nachbar*innen das Potential, häusliche Gewalt zu verhindern.
Das StoP-Konzept wurde 2010 in Deutschland entwickelt und 2019 auf Österreich ausgeweitet, wo es mittlerweile an 28 Standorten umgesetzt wird. Das Projektteam will StoP nun auf Frankreich, Belgien, die Tschechische Republik und Rumänien ausweiten, mit dem langfristigen Ziel, StoP in ganz Europa zu replizieren. Das StoP-Konzept basiert auf der Idee, dass Gemeinschaften das Potenzial haben, Veränderungen in sich selbst herbeizuführen. Es fördert die Idee der Zivilcourage und zeigt, dass häusliche Gewalt keine Privatangelegenheit ist. Ziel von StoP ist es, Gemeinschaftsnetzwerke aufzubauen und zu stärken, damit Partnergewalt nicht länger toleriert, verheimlicht oder ignoriert wird.
StoP arbeitet nach folgenden Prinzipien:
• Einbeziehung des Themas häusliche Gewalt und Partnergewalt in die Gemeinschaft
• Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort, unabhängig von Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit, unter Verwendung der lokalen Sprache und lokaler Symbole
• Ermächtigung und Eigenverantwortung der Gemeinschaft
• Partizipation: Ein wachsendes Gemeinschaftsnetzwerk in die Aktivitäten einbinden
• Einsatz kreativer Methoden, um Kampagnen zu entwickeln, an denen die Menschen gerne und langfristig teilnehmen
Link zur StoP-Toolbox: stop-toolbox.eu
Downloads:
• D 2.3 StoP Curriculum (engl.): PDF
• StoP Replication Plan (engl.): PDF
Projektpartner*innen:
• Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Department Soziale Arbeit, Deutschland
• Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Zentrum für Designforschung, Deutschland
• Association for Liberty and Equality of Gender (A.L.E.G.), Rumänien
• Garance ASBL, Belgien
• SC Psytel, Frankreich
• Rosa Centrum Pro Zeny ZS, Tschechische Republik
• WWP EN, European Network for the Work with Perpetrators of domestic violence, Deutschland
• Women Against Violence Europe (WAVE), Österreich
Gruppenfoto vom Projektstart im März 2023 in Wien. Foto-Credit: Verein AÖF
Kontakt:
AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
Alicja Świtoń, Geschäftsführung
Tel.: +43 (0) 660 90 60 610
Martina Knoll, Project and Grant Officer
Tel.: +43 (0) 660 48 31 654
www.aoef.at
EU-Projekt MARVOW 2.0 – Coordinated Multi-Agency Response to Violence against Older Women
2023-2026
101096363 — MARVOW 2.0 — CERV-2022-DAPHNE 
Projektwebsite: marvow.eu
Der AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser leitet ab Frühjahr 2023 bis 2026 das Nachfolgeprojekt des EU-Projekts MARVOW: "MARVOW 2.0: Coordinated Multi-agency Response to Violence against Older Women“ wird ein Modell der Zusammenarbeit verschiedener Institutionen zum Schutz älterer Frauen, die von Gewalt betroffen sind, in der Europäischen Union ausbauen. Das Projekt zielt darauf ab, geschlechtsspezifische Gewalt gegen ältere Frauen durch behördenübergreifende Zusammenarbeit zu bekämpfen.
Gewalt gegen ältere Frauen ist nach wie vor einer der am stärksten unterentwickelten Aspekte der Unterstützung bei geschlechtsspezifischer Gewalt in Europa. Die Untersuchung der Lücken im Rahmen des MARVOW-Projekts hat gezeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einrichtungen und Behörden weiter ausgebaut werden muss. MARVOW 2.0 geht auf die Lücken im System ein, indem es umfassende Instrumente schafft, die für die Unterstützung älterer Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, notwendig sind. Das Ziel der Arbeit des Konsortiums ist es, die Lücken im System durch die Erstellung eines Arbeitsprotokolls für die behördenübergreifende Zusammenarbeit zu minimieren, um auf Gewalt gegen ältere Frauen durch die Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen zu reagieren. Erreicht werden soll dies durch die Schaffung und Umsetzung eines gemeinsamen Lernprozesses für Risikobewertung und Fallmanagement, der auch Themen wie Femizid, Täterprogramme und die Ausweitung der Risikobewertung für Fälle von Missbrauch an älteren Frauen umfasst. Das Projekt sieht einen umfassenden Kapazitätsaufbau von Fachkräften vor, die in wichtigen Unterstützungseinrichtungen tätig sind, und somit die Entwicklung eines Schulungsprogramms und dessen Umsetzung.
Ergebnisse des Projekts sollen die Entwicklung von Methoden und Instrumenten zur Risikobewertung und zum Fallmanagement sein, sowie ein umfassendes Programm zum Aufbau von Kapazitäten und zur Schulung, ein behördenübergreifendes Arbeitsprotokoll und strategische Empfehlungen, Vorschläge zur Verbesserung des rechtlichen Rahmens, online verfügbare Webinare für Fachkräfte und eine europaweite Konferenz mit Interessenvertreter*innen aus ganz Europa.
MARVOW 2.0 wird in Österreich, Bulgarien, Zypern, Frankreich, Griechenland, Italien und Spanien durchgeführt und die Projektergebnisse werden über große europäische Netzwerke wie AGE Platform Europe, European Network for the Work with Perpetrators of Domestic Violence (WWP EN) und Women against Violence Europe (WAVE) publiziert und verbreitet.
Das Projekt kommt regionalen und nationalen Institutionen und politischen Entscheidungsträger*innen ebenso zugute wie denjenigen auf europäischer bzw. EU-Ebene. Die Hauptbegünstigten des Projekts sind jedoch ältere Frauen, die Opfer von Gewalt geworden sind, ihre Familien sowie Hilfseinrichtungen im Opferschutz. Langfristig wird MARVOW 2.0 dazu beitragen, die Gleichstellung der Geschlechter durch die Bekämpfung von Gewalt gegen ältere Frauen zu verbessern und einen dauerhaften Wandel in Europa zu bewirken.
Mehr Informationen unter: marvow.eu
MARVOW 2.0 ist Thema des Monats auf gewaltinfo.at
Projektergebnisse (wird laufend aktualisiert):
MARVOW 2.0 Fact Sheet über Gewalt an älteren Frauen in Österreich
MARVOW 2.0 Risk Factor Checklist and Case Management Tool for cases of violence against older women (english version)
MARVOW 2.0 Risikofaktoren Checklist und Fallmanagement-Toll für Fälle von Gewalt an älteren Frauen (deutsche Übersetzung)
MARVOW 2.0 Politische Empfehlung (EU Ebene)
MARVOW 2.0 Politische Empfehlung (Österreich)
Nächste Projektveranstaltungen:
9.12.2025, Graz: Fachtagung des Vereins Frauenhäuser Steiermark "Bis dass der Tod uns scheidet - Gewalt in älteren Paarbeziehungen" in Kooperation mit dem Verein AÖF im Rahmen von MARVOW 2.0
15.1.2026, Online: Workshop From Margins to Focus: Strengthening Support for Older Women Surviving Abuse
3.2.2026, Brüssel: Policy Conference "Unseen no more!"
Projektpartner*innen:
- AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, Projektkoordination
- Union of Women Associations of Heraklion, Greece
- Conexus, Spanien
- Association NAIA, Bulgarien
- Anci Associazione Regionale Comuni Italiani Lazio, Italien
- SC Psytel, Frankreich
- Mediterranean Institute of Gender Studies, Zypern
- AGE Platform Europe
- European Network for the Work with Perpetrators of Domestic Violence (WWP EN)
- Women Against Violence Europe (WAVE)
Kontakt:
Martina Knoll, Project Coordinator
Tel.: +43 (0) 660 48 31 654
www.aoef.at
Weitere Beiträge …
- CHILD - Towards a CHILD-friendly legal Order for Fair Justice Provision
- EU-Projekt SafeShelter – Child safeguarding in women’s shelters
- MARVOW – Multi-Agency Responses to Violence Against Older Women
- Nachbarschaftsprojekt StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt
- IMPLEMENT- Spezialisierte Unterstützung für Opfer von Gewalt im Gesundheitssystem Europas










