• Warning: Undefined property: stdClass::$imglink in /homepages/46/d480442741/htdocs/aoefjomm5/modules/mod_uk_slideshow/tmpl/default.php on line 60

    PA 11.05.2026: 15 Jahre Istanbul-Konvention und bereits 11 Femizide im Jahr 2026

    Presseaussendung
    Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)

     

    15 Jahre Istanbul-Konvention und bereits 11 Femizide im Jahr 2026

    Österreich muss Gewaltschutz für Frauen konsequent umsetzen.

    Wien, 11.05.2026. Mit elf dokumentierten Femiziden und 28 Fällen schwerer Gewalt gegen Frauen seit Jahresbeginn bleibt Gewalt gegen Frauen in Österreich auf einem alarmierend hohen Niveau. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) nimmt die Tötung von zwei Frauen am 7. Mai 2026 sowie die damit insgesamt elf dokumentierten Femizide seit Jahresbeginn zum Anlass, erneut auf die Notwendigkeit wirksamer gesetzlicher Maßnahmen und einer klaren gesellschaftlichen und politischen Haltung gegen jede Form geschlechtsspezifischer Gewalt hinzuweisen.

     

    Der 11. Mai markiert zugleich den 15. Jahrestag der Verabschiedung der Istanbul-Konvention des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Sie ist derzeit das zentrale völkerrechtliche Instrument gegen Gewalt an Frauen in Europa. Die Konvention schafft verbindliche Rechtsnormen und sieht umfassende Maßnahmen in den Bereichen Prävention, Schutz und Unterstützung, Strafverfolgung sowie zivil- und strafrechtliche Verfahren vor. Österreich hat sie am 14. November 2013 ratifiziert.

    Der AÖF betont die Wichtigkeit einer flächendeckenden und gut zugänglichen Gewaltschutzinfrastruktur in Österreich, insbesondere flächendeckende Prävention, einheitliche Schutzstandards, verbindliche Täterarbeit und eine durchgängige und koordinierte Versorgung von Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen ist hier ein wichtiges Instrument zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.

    Femizide erfordern verstärkte Aufmerksamkeit im Rahmen der Weiterentwicklung des Gewaltschutzes. Sie sind die schwerste Form geschlechtsspezifischer Gewalt und entstehen in einem Kontext von Kontrolle, eskalierender Gewalt und unzureichend wirksamen bzw. nicht rechtzeitig greifenden Schutz- und Interventionsmaßnahmen für gefährdete Frauen.

     

     

     

      AOEFLogo  

     



    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 04.09.2026  Weitere Infos

    • 18

      Femizide

    • 45

      Schwere Gewalt

      News:

      PA 10.09.2026: „Lieber ein Anruf mehr!“: Gewista und der Verein Autonome Österre…

        PresseaussendungVerein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   „Lieber ein Anruf mehr!“: Gewista und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) machen Frauenhelpline gegen Gewalt im öffentlichen Raum sichtbar Mehr Aufmerksamkeit für die Frauenhelpline gegen Gewalt...

      Weiterlesen

      PA 23.07.2026 Einladung zur Pressekonferenz am 10. September 2026, 9 Uhr: „Liebe…

      PresseavisoVerein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   Einladung zur Pressekonferenz am 10. September 2026, 9 Uhr: „Lieber ein Anruf mehr!“ – Kampagne für Sichtbarkeit der Frauenhelpline gegen Gewalt Die Gewista und der Verein Autonome...

      Weiterlesen

      Ausstellung und Vernissage: Sie war(en) da am 26. August 2026 um 18 Uhr

      Jede Frau*, die durch einen Femizid aus dem Leben gerissen wurde, hinterlässt Spuren – leise, flüchtig, oft überhört. Julia Bugram gibt diesen Erinnerungen einen Raum. Wir laden herzlich zur Vernissage...

      Weiterlesen

      Fundraising-Rave für den AÖF am 14. August 2026

       Wir laden euch herzlich zu unserem Fundraising Rave ein14. August, am Gleis 19 in Wien UNITYCODE, Gleis 19 und die Drogerie Wien veranstalten gemeinsam einen Fundraising Rave, bei dem der gesamte...

      Weiterlesen

      Neuer Standort: Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser zieht um

      Ab Mitte August schlagen wir ein neues Kapitel in unserer Vereinsgeschichte auf: Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen unterstützen, stärken, informieren und Zivilcourage in der Gesellschaft nachhaltig fördern – das ist seit...

      Weiterlesen