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    PA 13.06.2024: 4 Femizide in 10 Tagen. Jeder Femizid ist einer zu viel.

                                                                 

    Presseinformation

    4 Femizide in 10 Tagen. Jeder Femizid ist einer zu viel.

    Wien, 13.6.2024.

    1. Juni in Sankt Stefan ob Leoben, Steiermark
    2. Juni in Modena, Italien (Femizid an einer in Innsbruck lebenden Frau)
    3. Juni in Innsbruck, Tirol
    4. Juni in Wien, Floridsdorf

    In den vergangenen 10 Tagen ermordeten in Österreich vier Männer ihnen nahestehende Frauen. Laut Medienberichten kam es im Jahr 2024 bereits zu 12 Femiziden. Der Verein der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF) gedenkt den Betroffenen und spricht den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus.

    Zur aktuellen Lage in Österreich:

    Jeder Femizid ist einer zu viel. Es handelt sich dabei nicht um Einzeltaten, sondern um ein strukturelles und gesamtgesellschaftliches Problem, das daher auch Lösungen auf gesamtgesellschaftlicher Ebene erfordert.

    Obwohl das Gewaltschutzgesetz in Österreich gut ist, besteht bei der Anwendung und Umsetzung Verbesserungsbedarf. Wir brauchen jetzt eine umfassende und österreichweite Gesamtstrategie seitens der Politik, um der Gewalt gegen Frauen ein Ende zu setzen. Daher fordern wir:

    • Eine Stärkung des Opferschutzes, die die Rechte Betroffener in den Mittelpunkt stellt und stärkt.
    • Eine langfristige und gesicherte Finanzierung der fachspezifischen Einrichtungen.
    • Einen flächendeckenden Ausbau der Präventionsarbeit, die bereits in den Schulen und Kindergärten ansetzt.

    Gewalt gegen Frauen geht uns alle an.

    Jede Frau hat das Recht auf ein gewaltfreies Leben. Gewalt beginnt nicht erst bei körperlicher Gewalt. Sie beginnt bei einer frauenfeindlichen Haltung und einer sexistischen Einstellung. Sie beginnt, wenn einer Frau nicht geglaubt wird und ein Täter in Schutz genommen wird. Unsere Botschaft ist eindeutig:  Geschlechtsspezifische Gewalt kann niemals gerechtfertigt sein. Wir müssen gesamtgesellschaftlich Verantwortung übernehmen und eine klare Position gegen jede Form der Gewalt beziehen.

    Der Verein AÖF bietet deshalb gewaltbetroffenen Frauen und ihren Angehörigen Hilfe und Unterstützung:

    • Die Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 steht rund um die Uhr, mehrsprachig, anonym und kostenlos allen Frauen, Angehörigen und Interessierten zur Verfügung: www.frauenhelpline.at 

    • Onlineberatung HelpChat „Halt der Gewalt“ (tägl. 18-22 Uhr und jeden Fr. von 9-23 Uhr): haltdergewalt.at

     

    Kontakt:
    Mag.a Maja Markanović-Riedl
    Geschäftsführung
    AÖF - Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser 
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.  
    Tel: +43 1 544 08 20-22
    mobil: +43 (0) 660 614 24 12 
     
    Mag.a Eva Zenz
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.  
    Tel.: +43 1 544 08 20-23  
    mobil: +43 (0) 660 90 60 611
    www.aoef.at 

     

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