News:

Pressekonferenz am 18. Juni 2019: Was wir von der neuen Regierung erwarten

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Armutskonferenz - gemeinsame Pressekonferenz Sukzessive ernstzunehmende Umsetzung einer echten Gleichstellungspolitik, einer wirksamen Gewaltprävention sowie eine starke Investition in die soziale Sicherheit von Frauen und Kindern.   Die Dachorganisation AÖF und die Autonomen Österreichischen...

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Film „Unsichtbare Gewalt an älteren Frauen“ (Schrittweise - Folge 4)

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Sozialministerium setzt weitere Maßnahmen gegen Gewalt an älteren MenschenAnlässlich des "Internationalen Tages gegen Gewalt an älteren Menschen" (World Elder Abuse Awareness Day) am 15. Juni stellte das Sozialministerium eine weitere...

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Gewalt ist nie ok – keinem Menschen gegenüber

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Egal welchen Alters, welchen Geschlechts oder welcher Kultur – Gewalt unter Menschen ist nie ok. Nein sagen hingegen sehr. Der AÖF-Verein bietet neben der österreichweiten telefonischen Beratung bei der Frauenhelpline...

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SOLARJET ist HELLWACH bei Gewalt an Frauen

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Der Verein AÖF – Autonome Österreichische Frauenhäuser freut sich sehr über eine Kooperation mit der österreichischen Rock/Pop Band SOLARJET – mit ihrer neuen Single „HELLWACH“ setzt die Band ein starkes...

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Projekt-Partnerschaften

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Projekt - Stadtteile ohne Partnergewalt - StoP

faltblatt gefaltet vorderseite kleinProjekt-Auftakt von StoP am Wochenende vom 25.-26. Mai 2018 in Margareten – beim Festival: Kunst der Nachbarschaft: http://www.volkstheater.at/stueck/wien-5-tag-1/

Häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen, Partnergewalt kommt in allen sozialen Schichten und allen Kulturen vor und es ist ein weit verbreitetes Problem. Betroffene von häuslicher Gewalt und Partnergewalt sind überproportional Frauen und Kinder. Erfahrungen und zahlreiche Studien bestätigen, dass langjährige und wiederholte Gewalt krank macht. Viele gewaltbetroffene Frauen und Kinder leiden aufgrund von langjährigen und/oder schweren Gewalterfahrungen an psychosomatischen Belastungen und sogar an psychiatrischen Erkrankungen. Je früher jedoch betroffene Frauen und Kinder adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten, desto früher können Betroffene „heilen“ und ein Leben ohne Gewalt fortsetzen.

Mit dem Gemeinwesenorientierten Projekt Stadtteile ohne Partnergewalt (StoP) möchte der AÖF gute Nachbarschaften entwickeln, Gewalt und schwerere Gewalt verhindern bzw.  gewaltfreie Beziehungen erreichen. Wir wollen Haltungen dahingehend ändern, dass sich Betroffene von

Gewalt nicht mehr aus Angst und Scham verstecken müssen. Wir möchten Nachbarinnen und Nachbarn stärken und ermutigen, damit sie besser hinschauen und wissen, was sie bei Verdacht auf Gewalt tun können und wie sie Positives bewirken können.

NachbarInnen drehen den Fernseher leise und hören hin, wenn Schreie oder Poltern aus der Wohnung nebenan zu hören sind. Sie klingeln an der Tür dieser Wohnung, fragen, ob sie ein Aufladegerät für ihr Handy ausleihen können, unterbrechen die Gewalthandlung. Sie rufen die Polizei, um Gewalt zu stoppen. Sie geben betroffenen Frauen und Kindern wichtige Notrufnummern. Sie bieten den Frauen und Kindern kurzfristig Unterschlupf an. NachbarInnen treffen sich mit anderen NachbarInnen und informieren über häusliche Gewalt in einem Einkaufszentrum.

Aus zahlreichen Studien, Projekten und Erfahrungen wissen wir, dass sich Menschen, insbesondere Nachbarinnen und Nachbarn, gerne engagieren und anderen Menschen helfen wollen. Viele wollen Zivilcourage leisten, aber viele wissen nicht genau wie. Hier möchten wir ansetzen und Nachbarinnen und Nachbarn motivieren, sensibilisieren und informieren, Gewalt aktiv zu stoppen.
Ziel von StoP ist es, die Nachbarschaft durch Informations- und Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen, Ausstellungen oder öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Anzeichen von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren, die Isolation und das Schweigen zu brechen, praktische Unterstützung zu geben sowie die Interventionsbereitschaft und die Zivilcourage zu fördern.

Mehr Information, Projekpartnerschaften und finanzielle Unterstützung: siehe https://stop-partnergewalt.at

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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