Presseaussendung
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
Tag der offenen Tür des AÖF: Die Arbeit gegen Gewalt an Frauen braucht Angebote auf allen Ebenen
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Fachlicher Austausch mit Projektpartner*innen über Prävention, Soforthilfe, Beratung und Empowerment durch die Angebote des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF).
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Wien, 11. Juni 2026. Gewalt gegen Frauen und Kinder wirksam zu bekämpfen erfordert ein breites Unterstützungsnetz: von Prävention und Sensibilisierung über Soforthilfe und Beratung bis hin zu langfristigen Empowerment-Angeboten.
Der gestrige Tag der offenen Tür des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) für Projektpartner*innen bot Einblicke in die vielfältigen Arbeitsbereiche des Vereins und Raum für fachlichen Austausch über Unterstützungsmöglichkeiten für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen.
Ein umfassender Ansatz gegen häusliche Gewalt
Jede dritte Frau in Österreich erlebt im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Das zeigt eine Erhebung der Statistik Austria, der zufolge 34,5 % der Frauen und Mädchen zwischen 18 und 74 Jahren seit ihrem 15. Lebensjahr betroffen sind. Gewalt gegen Frauen findet dabei häufig im sozialen Nahraum statt und geht oft von (Ex-)Partnern aus.
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Die Säulen des AÖF
Die Arbeit des AÖF stützt sich auf fünf zentrale Bereiche in den Feldern Prävention, Soforthilfe und Information:
- Frauenhelpline gegen Gewalt: 24/7, anonym und kostenlos erreichbar unter 0800 222 555
- HelpChat: Online-Beratung für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind: www.helpchat.at
- Informationsstelle gegen Gewalt: Interessenvertretung der 16 autonomen Frauenhäuser sowie Anlaufstelle für Information, Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Gewalt gegen Frauen und Kinder
- StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt: das Präventionsprojekt zur Sensibilisierung in Nachbarschaften und zur Förderung von Zivilcourage
- BAKHTI Zentrum für EmPOWERment: Unterstützungs- und Empowerment-Angebote für Mädchen und junge Frauen zwischen 14 und 25 Jahren
Die Angebote richten sich an unterschiedliche Zielgruppen und Bedürfnisse. Sie erleichtern den Zugang zu Unterstützung und Information, bieten Orientierung in Krisensituationen und tragen dazu bei, Gewalt frühzeitig zu erkennen.

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„Frauen und Mädchen benötigen in Situationen, in denen sie von Gewalt betroffen sind, unterschiedliche Formen der Unterstützung. Entscheidend ist, dass Hilfsangebote gut sichtbar und zugänglich sind und gut vernetzt arbeiten.“
- Beate Malekzadeh-Forstner, Geschäftsführerin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
Rückfragen
Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
Beate Malekzadeh-Forstner Geschäftsleitung Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Lydia Mantler Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Fotos: © AÖF/Lydia Mantler
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