• Warning: Undefined property: stdClass::$imglink in /homepages/46/d480442741/htdocs/aoefjomm5/modules/mod_uk_slideshow/tmpl/default.php on line 60

    PA 27.02.2025: Man(n) kümmert sich - Eine Aktion zum Equal Care Day 2025

    StoP-Logo               AÖF-Logo

     

    Presseinformation

    Man(n) kümmert sich

    Eine Aktion zum Equal Care Day 2025
     
    Die Aktion “Man(n) kümmert sich" von engagierten Aktivisten des Projekts StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt, in Kooperation mit den Frühen Hilfen der Möwe, macht im Rahmen des Equal Care Day 2025 auf die ungleiche Verteilung der Sorgearbeit aufmerksam.

    Wien, 27.02.2025. Denkmäler von Männern prägen das gewohnte Stadtbild. Doch heute trägt die bronzene Statue von Franz Joseph I. nicht nur seinen Befehlshaberstab, sondern auch ein Tragetuch samt Babypuppe. Angelehnt an die britische Initiative dadshift.org.uk, macht diese Aktion auf die mangelnde Beteiligung von Männern an der Care-Arbeit aufmerksam.

    Sujet ECD 1
    Die Statue von Franz Josef I. mit Tragetuch, Babypuppe und einer StoP-Fahne. © StoP Wien

     

    Frauen leisten fast um die Hälfte mehr Sorgearbeit als Männer
        
    Ob Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen oder die Organisation des Familienlebens – Frauen übernehmen in Österreich einen unverhältnismäßig großen Anteil der unbezahlten Care-Arbeit. Veranschaulicht wird dieser Umstand durch den Gender-Care-Gap von 43%. Daraus resultieren finanzielle Ungleichheit, Karrierehemmnisse sowie verstärkte psychische Belastungen für Frauen. Faktoren, die auch das Ausbrechen aus einer Gewaltbeziehung erschweren. Hinzu kommt: Das Risiko für körperliche Gewalt an Frauen und Kindern steigt, je größer die Ungleichheit in der unbezahlten Sorgearbeit. Auch daher setzt sich StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt als Gewaltpräventionsprojekt für eine gerechtere Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern ein. 

    Vom Versorgen und Fürsorgen

    Eine faire Verteilung unbezahlter Sorgetätigkeiten entlastet nicht nur Frauen: Männer, die sich aktiv an Care-Arbeit beteiligen, können bessere Beziehungen zu ihren Kindern aufbauen, empfinden weniger Stress und sind demokratischer.         
    Wo der Wille da ist, fehlt es oft an den Strukturen. Dazu gehören fehlende Unterstützung am Arbeitsplatz und finanzielle Nachteile für Familien, da Männer in unserer patriarchal geprägten Gesellschaft häufig die Hauptverdiener sind.           

    Doch diese Hürden dürfen nicht als Ausreden dienen. Um die Arbeitsteilung gerechter zu gestalten, muss die Verbreitung fürsorglicher Männlichkeitsbilder gefördert werden. Deshalb fordern wir eine breitenwirksame Väterkarenz, eine familienfreundliche Arbeits- und Sozialpolitik, wie etwa flexible Erwerbsarbeitsmodelle, den Ausbau von Pflege- und Kinderbetreuungseinrichtungen sowie eine gesellschaftliche Anerkennung unbezahlter Sorgearbeit durch Bewusstseinsarbeit.


    Auch die Statue von Ferdinand Raimund trägt eine Babypuppe im Tragetuch. © StoP Wien

     

    Rückfragen und Kontakt:

    Annika Schwaiger
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
    Tel. +43 (0) 660 11 45 836
    www.aoef.at

    Magdalena Riedl
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
    Tel. +43 (0) 660 12 08 672
    www.stop-partnergewalt.at 

     

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 20.08.2026  Weitere Infos

    • 16

      Femizide

    • 45

      Schwere Gewalt

      News:

      Neuer Standort: Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser zieht um

      Ab Mitte August schlagen wir ein neues Kapitel in unserer Vereinsgeschichte auf: Gewaltbetroffene Frauen und Mädchen unterstützen, stärken, informieren und Zivilcourage in der Gesellschaft nachhaltig fördern – das ist seit...

      Weiterlesen

      PA 23.07.2026 „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ wird österreichweit fortge…

          PresseinformationVerein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)„StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ wird österreichweit fortgesetzt  Weiterfinanzierung sichert Gewaltpräventionsarbeit an 34 österreichischen Standorten bis Ende Mai 2028.  Wien, 23. Juli 2026. Das Gewaltpräventionsprojekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ wird weitergeführt. Der Verein...

      Weiterlesen

      Fanblock-Bande in der Naturarena Hohe Warte macht auf Frauenhelpline 0800 222 5…

      Dank der First Vienna FC 1894 Supporters ziert die Nummer unserer Frauenhelpline gegen Gewalt 0800 222 555 die Fanblock-Bande in der Naturarena Hohe Warte. Ein riesengroßes DANKE an die First Vienna...

      Weiterlesen

      PA 14.07.2026: Ausschreibung von Frauenhäusern darf nicht zulasten der Qualität …

      Ausschreibung von Frauenhäusern darf nicht zulasten der Qualität im Gewaltschutz gehen AÖF: Langjährige Expertise und regionale Verankerung sind durch nichts zu ersetzen   Wien/Salzburg, 14.07.2026. Mit großer Sorge verfolgt der Verein Autonome Österreichische...

      Weiterlesen

      Ferienzeit: Sicherheit für von Gewalt betroffene Frauen und Kinder

      Die erste Ferienwoche hat gerade begonnen. Für viele ist das eine Zeit der Erholung – für manche aber auch eine Zeit der Unsicherheit. Denn wenn die Schulen schließen und die...

      Weiterlesen