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    Mehr häusliche Gewalt an Weihnachten: Hilfe holen, auch an Feiertagen

    Häusliche Gewalt zu Weihnachten ernst nehmen

    Hilfe bei Gewalt gibt es in Österreich rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Die Frauenhelpline gegen Gewalt (0800 222 555) ist für Betroffene und Angehörige auch während der Weihnachtsferien und an Feiertagen 24/7, kostenlos und anonym erreichbar.

    Die Weihnachtszeit gilt als Fest der Familie. Für viele Frauen bedeutet sie jedoch zusätzlichen Stress und ein erhöhtes Risiko für häusliche Gewalt. Enge Zeitpläne, finanzielle Sorgen und emotionale Spannungen können Konflikte in gewaltvollen Beziehungen verschärfen. Viele Betroffene suchen erst nach den Feiertagen Hilfe – oft, um die scheinbare Harmonie für Kinder oder Angehörige aufrechtzuerhalten.

    Gewalt ist jedoch niemals hinzunehmen, unabhängig von Feiertagen oder besonderen Anlässen. Wer akut bedroht ist, sollte nicht zögern: Das „Fest zu retten“ darf niemals wichtiger sein als die eigene Sicherheit.


    "Gewalt muss niemand aushalten – egal ob Weihnachten, Ostern oder Geburtstag ist." 

    - Elisabeth Cinatl, Vorsitzende des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) 

     

    Gewalt ist keine Privatsache

    Auch Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen, Freunde und Angehörige spielen eine entscheidende Rolle. Häusliche Gewalt geht häufig mit sozialer Isolation einher, wodurch Betroffene kaum selbst Hilfe holen können. Werden Schreie, Hilferufe oder bedrohliche Situationen wahrgenommen, ist es richtig und wichtig, die Gewalt zu unterbrechen – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das kann bereits ein Klingeln bei der Gegensprechanlage sein.

    Bei Unsicherheiten kann man sich bei der Frauenhelpline gegen Gewalt (0800 222 555) beraten lassen. In akuten Notfällen ist die Polizei zu rufen – bereits ein begründeter Verdacht reicht aus.

    Abseits akuter Gefahr können vertraute Personen Unterstützung anbieten, indem sie Betroffene behutsam, ohne den gewalttätigen Partner und ohne Druck ansprechen. Oft braucht es Zeit, bis eine betroffene Person bereit ist, Schritte zu setzen. Diese Unterstützung ist jedoch ein wichtiger Beitrag, um langfristig aus der Gewaltspirale auszubrechen. Beratungsstellen wie die Frauenhelpline stehen nicht nur Betroffenen selbst, sondern auch besorgten Angehörigen zur Seite.

    Das wichtigste: Nicht wegschauen. Aufmerksamkeit, Zivilcourage und frühzeitiges Handeln können Leben schützen – gerade in einer Zeit, in der viele Betroffene besonders allein sind.

     

     

     

       

    Frau mit Smartphone
    Foto: Pexels.com/Marcus Aurelius
       

     

    Unterstützung bei Gewalt für Betroffene, Angehörige und Nachbarn

    Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555

    HelpChat www.haltdergewalt.at

    Bei akuter Gefahr: Polizei 133

    Weitere Informationen unter www.frauenhelpline.at

     

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 11.10.2026  Weitere Infos

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      Wir freuen uns auf ein besonderes Event: Am morgigen Freitag, den 2. Oktober 2026, schlagen in der Padelzone Vösendorf ab 15:00 Uhr engagierte Teams aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft auf...

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      Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt.

      Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt. Gute Nachricht für die Gewaltprävention in Oberösterreich: Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bleibt am Standort Wels erhalten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Presseaussendung.

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