• Warning: Undefined property: stdClass::$imglink in /homepages/46/d480442741/htdocs/aoefjomm5/modules/mod_uk_slideshow/tmpl/default.php on line 60

    Frauen*volksbegehren 2.0 – Crowdfunding-Kampagne bis Ende Mai

    fvb logoSpendenaufruf zur Unterstützung eines neuen Frauen*volksbegehrens

    Ende April präsentierte der Verein „Frauen*volksbegehren 2.0“ im Rahmen der 20-Jahre-Jubiläumsfeier des Frauenvolksbegehrens 1997 im Wiener KosmosTheater die Kampagne, den Forderungskatalog und die Sprecherinnen der geplanten Neuauflage des Frauen*volksbegehrens. Die Bestandsaufnahme zwei Jahrzehnte später zeigt, dass die Umsetzung lange formulierter Maßnahmen zur Gleichberechtigung abermals vehement einzufordern ist: Nur zwei der elf damaligen Forderungen wurden erfüllt – das heißt, passiert ist wenig bis nichts. Es ist längst Zeit, dass Frauen*politik auf der politischen Agenda zur Priorität wird. Daher starteten die Initiator*innen im Jubiläumsjahr die Kampagne „Jetzt erst recht!“. Um die Durchführung möglich zu machen, sind die Initiator*innen auf finanzielle Unterstützung der Crowdfunding-Kampagne angewiesen.

    Frauen*volksbegehren 2.0 - Hintergründe

    In der heutigen Zeit scheinen Frauen*verachtende Rollenbilder wieder salonfähig zu werden. Der neu gewählte Präsident der USA, der mächtigste Mann der Welt, prahlt offen mit sexueller Belästigung. Frauen*, die – unter anderem im Internet – öffentlich ihre Meinung sagen, werden massiv sexistisch beleidigt oder gar mit Gewaltdrohungen eingeschüchtert. Stimmen in Österreich wollen Frauen einen „Brutpflegetrieb“ zuschreiben und die Rückkehr an den Herd nahelegen. Beim nach wie vor vorhandenen Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen* steht Österreich als viertreichstes Land der EU regelmäßig an vorletzter Stelle.

    „Das Jahr 2016 war geprägt durch einen sexistischen Backlash. Der dadurch befürchtete Verlust längst erkämpfter Privilegien hat viele Frauen* wachgerüttelt. Gleichzeitig gibt es große Unzufriedenheit über die schleppende Umsetzung nötiger Maßnahmen. Wenn es um Frauen*politik geht, ist es immer too little, too late“, so Teresa Havlicek, eine der drei Sprecherinnen des Frauen*volksbegehrens 2.0. Bei der Bekämpfung tatsächlicher Benachteiligungen herrscht Stillstand. Deshalb fanden sich im letzten Jahr nach und nach Frauen* aus verschiedensten Arbeitsbereichen zu einer Bewegung zusammen – unter dem Motto: „Wir müssen etwas tun.“

    Die Forderungen

    Mit 15 neuen Forderungen will das Frauen*volksbegehren 2.0 die Lebensrealität aller Frauen* in Österreich verbessern. Gleichzeitig beinhaltet Frauen*politik immer auch die Vision einer besseren Gesellschaft für alle. Deshalb fokussieren die Forderungen auf grundlegende ökonomische, soziale und gesundheitliche Missstände – die drei Kernbereiche sind Arbeit & Wirtschaft, Familie & Gesundheit sowie Politische Teilhabe & Mitsprache. Zu den wichtigsten Forderungen gehören die Einführung einer 30-Stunden-Woche, Zugang zu kostenlosen Verhütungsmitteln und die Koppelung der Klubförderung im Parlament an eine 50-prozentige Frauen*quote.
    Der Verein AÖF war an der Entwicklung der Forderungen zu Gewaltschutz und Gewaltprävention unter dem Punkt „Sicher leben, sicher wohnen“ beteiligt. Der gesamte Forderungskatalog ist auf www.frauenvolksbegehren.at abrufbar.

    Eintragungswoche noch nicht festgelegt

    Der genaue Zeitraum der Eintragungswoche ist noch nicht fixiert. Letztendlich wird er von der nächsten Nationalratswahl abhängig sein, um die gesamte kommende Legislaturperiode zur Umsetzung nutzen zu können. „Wir werden die Zeit bis dahin nutzen, um die Kampagne organisatorisch aufzubauen, uns weiter zu vernetzen, zu diskutieren, Aktionen zu veranstalten und vieles mehr,“ führt Havlicek zu den weiteren Schritten des Frauen*volksbegehrens 2.0 aus.

    Spendenaufruf für die Kampagne

    „Die Forderungen stehen. Damit ist der erste Meilenstein abgehakt. Aber eine gute Kampagne braucht Infrastruktur und dafür braucht man eines: Geld“, so Havlicek. Alle Frauen* im Organisationsteam arbeiten ausschließlich und dezidiert ehrenamtlich an der Kampagne. Ziel ist es, in einem ersten Schritt 150.000 Euro zu sammeln, mit denen vor allem die Kommunikation und Verbreitung der Kampagne finanziert werden soll.

    Alle, die an einer neuen Gesellschaftspolitik interessiert sind, sind aufgerufen bis zum 1.6.2017 auf www.startnext.com/frauenvolksbegehren für das Projekt zu spenden. Interessierte können sich auf www.frauenvolksbegehren.at zur Mitarbeit anmelden.

     

    Mehr Information und Vernetzungsmöglichkeiten:

    Website: www.frauenvolksbegehren.at
    Facebook: www.facebook.com/frauenvolksbegehren
    Twitter: @frauenvb (Hashtag #fvb2017)
    Instagram: @frauenvolksbegehren

    Kontakt:
    Rückfragen bitte an das Presseteam des Frauen*volksbegehrens 2.0 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder unter 0677 624 811 05.

    Femizide & schwere Gewalt

    Stand: 11.10.2026  Weitere Infos

    • 19

      Femizide

    • 45

      Schwere Gewalt

      News:

      Newsletter #2 Helplines EU / Frauenhelplines: rechtliche und politische Rahmenbe…

      Newsletter EU Helplines #2Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   Frauenhelplines in Europa: internationale und europäische Rahmenbedingungen   Frauenhelplines sind für viele Frauen der erste sichere Zugang zu Beratung, Schutz und weiterführender Unterstützung bei Gewalt...

      Weiterlesen

      Ein starkes Zeichen mit „16 Teams gegen Gewalt“ von missionX am 02. Oktober 2026…

      Wir freuen uns auf ein besonderes Event: Am morgigen Freitag, den 2. Oktober 2026, schlagen in der Padelzone Vösendorf ab 15:00 Uhr engagierte Teams aus Wirtschaft, Sport und Gesellschaft auf...

      Weiterlesen

      PA 17.09.2026 StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt Wels bleibt dabei

      PresseaussendungVerein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt. Gute Nachricht für die Gewaltprävention in Oberösterreich: Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bleibt am Standort Wels erhalten. Wien, 17. September...

      Weiterlesen

      Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt.

      Wels bleibt StoP-Standort: Gewaltpräventionsprojekt wird fortgeführt. Gute Nachricht für die Gewaltprävention in Oberösterreich: Das Projekt „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bleibt am Standort Wels erhalten. Weitere Informationen finden Sie in unserer Presseaussendung.

      Weiterlesen

      PA 16.09.2026: AVISO StoP wird österreichweit weiterfinanziert – Pressekonferenz…

        StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt und Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)   Presseaviso:   Einladung zur hybriden Pressekonferenz „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ wird fortgeführt   Pressekonferenz zur österreichweiten Weiterfinanzierung des Gewaltpräventionsprojekts und Präsentation der Ergebnisse der IKF-Wirkungsanalyse    Wien...

      Weiterlesen