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Pressekonferenz zur Ringvorlesung "Eine …

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Die Volksanwaltschaft, das Zentrum für Gerichtsmedizin und der Verein AÖF haben am 28. September 2017 zum Pressegespräch in die Volksanwaltschaft eingeladen. Bereits zum achten Mal organisiert der Verein AÖF gemeinsam mit...

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Fragebogen an PolitikerInnen zur Beendigung v…

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Fragebogen an PolitikerInnen zur Beendigung von Gewalt an Frauen und Kindern Am 21. September wird der Internationale Tag des Friedens begangen. Gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe)...

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16 Tage Veranstaltungs-Kalender

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Planen Sie eine Veranstaltung im Rahmen der 16 Tage? Der Verein AÖF bietet auch 2017 wieder den Online-Veranstaltungskalender für die 16 TAGE GEGEN GEWALT AN FRAUEN (25. November bis 10...

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Evaluierungsbericht des GREVIO-Komitees zu Ös…

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Kooperation zwischen AÖF und AKIS geplant

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Am 9. August wurde an 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AKIS- Integrationskurse feierlich ein Abschluß-Zertifikat überreicht. Maria Rösslhumer war ebenfalls am Podium und sprach anerkennende Worte aus. Seit seiner Gründung im...

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Ursachen für Gewalt in der Partnerschaft

Die Ergebnisse einer neuen US-Studie deuten darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalt in der Schule und Gewalt in der Partnerschaft gibt: Männer, die ihre Schulkameradinnen und -kameraden terrorisieren, haben ein erhöhtes Risiko, auch in einer Beziehung zum Gewalttäter zu werden.

In den USA ist Erhebungen zufolge jede vierte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt durch den Partner betroffen. Verlässliche Forschungsergebnisse zu den Ursachen für gewalttätiges Verhalten gibt es kaum. Grundsätzlich wird davon ausgegangen, dass Kinder, die Opfer von Gewalt werden oder in einer gewalttätigen Familie leben, auch als Erwachsene dazu neigen, Gewalt in Partnerschaften auszuüben.

Eine neue Studie aus den USA zeigt nun, dass Männer, die ihre Partnerin körperlich oder psychisch misshandeln, sich häufig auch schon in der Schule gewalttätig verhielten („school bullying“).

Rund 1.500 Männer zwischen 18 und 35 Jahren wurden im Rahmen der Studie zu ihrem Privatleben und ihrer Kindheit befragt. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen Gewalt in der Partnerschaft und Terror auf dem Schulhof gibt: Jene Männer, die schon in ihrer Kindheit Gewalt gegen Schulkameradinnen und -kameraden ausüben, haben ein nahezu vier Mal so hohes Risiko, auch in der Partnerschaft zum Gewalttäter zu werden.

Laut den Autorinnen und Autoren der Studie seien dringend weitere Untersuchungen nötig, um die vermeintlich gemeinsamen Auslöser von Gewalt in der Schule und in der Partnerschaft zu klären und effektivere Präventionsarbeit leisten zu können.


Quelle:

Kathryn L. Falb, MHS; Heather L. McCauley, MS; Michele R. Decker, ScD, MPH; Jhumka Gupta, ScD, MPH; Anita Raj, PhD; Jay G. Silverman, PhD: School Bullying Perpetration and Other Childhood Risk Factors of Adult Intimate Partner Violence Perpetration;
Arch Pediatr Adolesc Med. Published online 06/2011

 

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