News:

Neuer Frauenhelpline-Spot: Keine Ausreden bei Gewalt

.

Mit der neuen Kampagne der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser "Keine Ausreden bei Gewalt" soll auf die Sprachlosigkeit der Opfer bei Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam gemacht werden. Typische „Ausreden“ der Opfer...

Weiterlesen

Klappe auf! - Trickfilmabend am 30.11.2017

.

KLAPPE AUF! lädt ein zum Trickfilmabend Wann: Donnerstag, 30. November 2017 um 19:00 UhrWo: Brunnenpassage (Yppenplatz), Brunnengasse 71, 1160 WienFreier Eintritt (freiwillige Spende/Pay as you can)       Das Programm steht hier...

Weiterlesen

Fahnenaktion von Terre des Femmes

.

Jährliche Fahnenaktion "Frei leben ohne Gewalt" von Terre des Femmes Auch dieses Jahr koordiniert die Organisation "Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau" wieder die Fahnenaktion unter dem Motto "Frei...

Weiterlesen

Pressekonferenz zur Ringvorlesung "Eine von fünf" 2017

.

Die Volksanwaltschaft, das Zentrum für Gerichtsmedizin und der Verein AÖF haben am 28. September 2017 zum Pressegespräch in die Volksanwaltschaft eingeladen. Bereits zum achten Mal organisiert der Verein AÖF gemeinsam mit...

Weiterlesen

16 Tage Veranstaltungs-Kalender

.

Planen Sie eine Veranstaltung im Rahmen der 16 Tage? Der Verein AÖF bietet auch 2017 wieder den Online-Veranstaltungskalender für die 16 TAGE GEGEN GEWALT AN FRAUEN (25. November bis 10...

Weiterlesen

Button für Youtube Facebook-Button

Button für Flickr Twitter Button

 

                

                 Button für GewaltFREI leben kampagne

 

 

PA 30.04.2012 15 Jahre Österreichisches Gewaltschutzgesetz

15 Jahre Österreichisches Gewaltschutzgesetz

Wien, 30. April 2012: Vor 15 Jahren, am 01. Mai 1997, trat das erste österreichische Bundegesetz zum Schutz vor Gewalt in der Familie in Kraft. „Dieses Gesetz war richtungsweisend und wurde für viele Länder  in Europa zum Modell“, so Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle und eine der Pionierinnen, die damals im Rahmen des Vereins autonome Österreichische Frauenhäuser am Gesetz mitarbeitete. „Nicht die Opfer müssen flüchten, sondern die Gefährder werden von der Polizei der Wohnung verwiesen – das ist einer der Kernpunkte des Gesetzes“, so Logar.

In den 15 Jahren seit Bestehen des Gesetzes wurden von der Polizei mehr als 73.900 Wegweisungen durchgeführt. Allein in Wien wurden 28.469 Gefährder der Wohnung verwiesen.


Gewalt in der Familie wird nicht mehr als „Kavaliersdelikt“ behandelt, sondern ernst genommen.  Dies ist wichtig, da Gewalt leicht eskaliert, besonders in Zeiten von Trennung und Scheidung. „Viele Morde und Mordversuche werden verübt, wenn Opfer versuchen sich zu trennen“, so Logar, „In diesen gefährlichen Situationen brauchen Opfer daher besonderen Schutz. Dazu sind die Behörden nach nationalen und internationalen Gesetzen verpflichtet.“  In Wien wurde daher in zwei Polizeibezirken das multi-institutionelle Modellprojekt MARAC eingerichtet,  um besonders gefährdeten Opfern effektiven Schutz und Unterstützung zu bieten.

Wesentlich ist laut Studien die Unterstützung, die Opfer durch Interventionsstellen und Gewaltschutzzentren erhalten. „Es ist nicht leicht, sich aus einer Gewaltbeziehung zu befreien“ so Logar, „Wir bieten den Opfern aktiv professionelle Hilfe an und begleiten sie.“  Die Finanzierung dieser für Opfer kostenlosen Hilfe erfolgt durch das Bundeskanzleramt/

Frauen, das Bundesministerium für Inneres und das Bundesministerium für Justiz.

Der Fortbestand und Ausbau dieser Einrichtungen, die sich bewährt  haben,  ist daher notwendig, um das Ziel der Gewaltprävention zu erreichen. Allein im Jahr 2011 wurden von den neun Gewaltschutzzentren und Interventionsstellen in Österreich über 15.500 Opfer betreut. „Wichtig ist auch, dass die Kinder, die in der Familie Gewalt miterleben, Hilfe erhalten. Dies können wir derzeit leider noch nicht ausreichend leisten, da die personellen Ressourcen fehlen“, bedauert Logar.


Rückfragehinweis:

Mag.a Silvia Samhaber, Informationsstelle gegen Gewalt, +43 1 544 08 20, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

BMGF-Logo CMYK web klein