News:

KosmosTheater: "Filmdoku Home Sweet Home - 40 Jahre österreichische Frauenh…

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Home Sweet Home erstmals im Kosmos Theater Eine hervorragende Gelegenheit, die wunderbare und mutmachende Filmdokumentation "Home Sweet Home" über die letzten 40 Jahre der österreichischen Frauenhausbewegung zu sehen, gibt es bereits...

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Studie von SOS Mitmensch zu Mädchen- und Frauenrechten

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Der Verein SOS Mitmensch veröffentlichte am 5.11.2018 im Rahmen einer Pressekonferenz eine Pilotsudie über das Wissen von jungen Menschen über Mädchen- und Frauenrechte. Die Ergebnisse sind sehr aussagekräftig, vor allem, wenn...

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Klappe auf! - Trickfilmabend am 29.11.2018

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Auch dieses Jahr lädt das Netzwerk KLAPPE AUF! wieder zu einem Trickfilmabend:                   Foto © Untamed / Juliette Viger Wann: Donnerstag, 29. November 2018 um 19:00 UhrWo: Brunnenpassage (Yppenplatz), Brunnengasse 71, 1160...

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GEWALTig daneben! - Tatort Arbeitsplatz

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Als Mitveranstalterin der vida-Fachtagung "GEWALTig daneben!" freuen wir uns sehr, dass 2018 rund 200 TeilnehmerInnen bei Fachtagung zu Gewalt im Job, im Netz und zu Hause teilnahmen. Die hochaktuelle Thematik...

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Fundraising Spot des Jahres 2018 für AÖF

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AÖF gewinnt Preis für besten Fundraising Spot des Jahres   "Beim besten Fundraising Spot des Jahres (Partner: ORF) machte dieses Jahr der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser mit dem Spot „Keine Ausreden bei...

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Projekt - Stadtteile ohne Partnergewalt - StoP

faltblatt gefaltet vorderseite kleinProjekt-Auftakt von StoP am Wochenende vom 25.-26. Mai 2018 in Margareten – beim Festival: Kunst der Nachbarschaft: http://www.volkstheater.at/stueck/wien-5-tag-1/

Häusliche Gewalt, Gewalt in Beziehungen, Partnergewalt kommt in allen sozialen Schichten und allen Kulturen vor und es ist ein weit verbreitetes Problem. Betroffene von häuslicher Gewalt und Partnergewalt sind überproportional Frauen und Kinder. Erfahrungen und zahlreiche Studien bestätigen, dass langjährige und wiederholte Gewalt krank macht. Viele gewaltbetroffene Frauen und Kinder leiden aufgrund von langjährigen und/oder schweren Gewalterfahrungen an psychosomatischen Belastungen und sogar an psychiatrischen Erkrankungen. Je früher jedoch betroffene Frauen und Kinder adäquate Hilfe und Unterstützung erhalten, desto früher können Betroffene „heilen“ und ein Leben ohne Gewalt fortsetzen.

Mit dem Gemeinwesenorientierten Projekt Stadtteile ohne Partnergewalt (StoP) möchte der AÖF gute Nachbarschaften entwickeln, Gewalt und schwerere Gewalt verhindern bzw.  gewaltfreie Beziehungen erreichen. Wir wollen Haltungen dahingehend ändern, dass sich Betroffene von

Gewalt nicht mehr aus Angst und Scham verstecken müssen. Wir möchten Nachbarinnen und Nachbarn stärken und ermutigen, damit sie besser hinschauen und wissen, was sie bei Verdacht auf Gewalt tun können und wie sie Positives bewirken können.

NachbarInnen drehen den Fernseher leise und hören hin, wenn Schreie oder Poltern aus der Wohnung nebenan zu hören sind. Sie klingeln an der Tür dieser Wohnung, fragen, ob sie ein Aufladegerät für ihr Handy ausleihen können, unterbrechen die Gewalthandlung. Sie rufen die Polizei, um Gewalt zu stoppen. Sie geben betroffenen Frauen und Kindern wichtige Notrufnummern. Sie bieten den Frauen und Kindern kurzfristig Unterschlupf an. NachbarInnen treffen sich mit anderen NachbarInnen und informieren über häusliche Gewalt in einem Einkaufszentrum.

Aus zahlreichen Studien, Projekten und Erfahrungen wissen wir, dass sich Menschen, insbesondere Nachbarinnen und Nachbarn, gerne engagieren und anderen Menschen helfen wollen. Viele wollen Zivilcourage leisten, aber viele wissen nicht genau wie. Hier möchten wir ansetzen und Nachbarinnen und Nachbarn motivieren, sensibilisieren und informieren, Gewalt aktiv zu stoppen.
Ziel von StoP ist es, die Nachbarschaft durch Informations- und Aufklärungsarbeit, Veranstaltungen, Ausstellungen oder öffentlichkeitswirksamen Aktionen für die Anzeichen von häuslicher Gewalt zu sensibilisieren, die Isolation und das Schweigen zu brechen, praktische Unterstützung zu geben sowie die Interventionsbereitschaft und die Zivilcourage zu fördern.

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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