News:

Neuer Frauenhelpline-Spot: Keine Ausreden bei Gewalt

.

Mit der neuen Kampagne der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser "Keine Ausreden bei Gewalt" soll auf die Sprachlosigkeit der Opfer bei Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam gemacht werden. Typische „Ausreden“ der Opfer...

Weiterlesen

Klappe auf! - Trickfilmabend am 30.11.2017

.

KLAPPE AUF! lädt ein zum Trickfilmabend Wann: Donnerstag, 30. November 2017 um 19:00 UhrWo: Brunnenpassage (Yppenplatz), Brunnengasse 71, 1160 WienFreier Eintritt (freiwillige Spende/Pay as you can)       Das Programm steht hier...

Weiterlesen

Fahnenaktion von Terre des Femmes

.

Jährliche Fahnenaktion "Frei leben ohne Gewalt" von Terre des Femmes Auch dieses Jahr koordiniert die Organisation "Terre des Femmes – Menschenrechte für die Frau" wieder die Fahnenaktion unter dem Motto "Frei...

Weiterlesen

Pressekonferenz zur Ringvorlesung "Eine von fünf" 2017

.

Die Volksanwaltschaft, das Zentrum für Gerichtsmedizin und der Verein AÖF haben am 28. September 2017 zum Pressegespräch in die Volksanwaltschaft eingeladen. Bereits zum achten Mal organisiert der Verein AÖF gemeinsam mit...

Weiterlesen

16 Tage Veranstaltungs-Kalender

.

Planen Sie eine Veranstaltung im Rahmen der 16 Tage? Der Verein AÖF bietet auch 2017 wieder den Online-Veranstaltungskalender für die 16 TAGE GEGEN GEWALT AN FRAUEN (25. November bis 10...

Weiterlesen

Button für Youtube Facebook-Button

Button für Flickr Twitter Button

 

                

                 Button für GewaltFREI leben kampagne

 

 

PA 02.05.2017 20 Jahre Gewaltschutzgesetze – ein klares politisches Bekenntnis gegen Gewalt in der Familie und eine frauenpolitische Errungenschaft

AOEF Logo Web

 

Vor 20 Jahren – am 1. Mai 1997 – trat das Gewaltschutzgesetz in Kraft. Dieses Gesetz war und ist ein großer Erfolg im Opferschutz und ein Meilenstein in der Gewaltprävention – in vielerlei Hinsicht: Es stärkt Gewaltbetroffene und deren Rechte und nimmt Gewaltausübende in die Verantwortung. Österreich gilt hier als internationales Vorbild und nimmt seither eine klare Haltung gegen Gewalt im privaten Bereich ein.

Das neue Gewaltschutzgesetz ist das Resultat einer langen, unermüdlichen und engen Zusammenarbeit der Frauenhausmitarbeiterinnen mit den Gewaltschutzzentren, den Interventionsstellen, der Polizei, Politik und Justiz. Mitte der 1980er Jahre haben die Frauenhäuser begonnen mit der Polizei zu kooperieren und gemeinsame Schulungen und Fortbildungen abzuhalten. Ab den 1990er Jahren wurde das Thema Gewalt in der Privatsphäre in der Ausbildung der Exekutive fix verankert. Die Polizei als Partner hat schnell erkannt, dass Gewalt in der Familie ein komplexes Thema ist, das nur in Zusammenarbeit mit kompetenten Opferschutzeinrichtungen und staatlichen Stellen gelöst werden kann.

Gewalt an Frauen ist kein Tabuthema mehr

Die Implementierung der Gesetze führte zu einem entscheidenden Paradigmenwechsel in unserer Gesellschaft. Lange Zeit war Gewalt in Österreich ein Tabu, es galt als individuelles Problem der Frau als Betroffene. Nun aber muss nicht mehr das Opfer von familiärer Gewalt die Wohnung und das eigene Heim verlassen, sondern die gewaltausübende Person. Sie wird zur Verantwortung gezogen und hat mit Sanktionen zu rechnen – nach der damaligen Devise „Der der schlägt muss gehen“. Gewalt an Frauen und Kindern innerhalb der Familie wurde damit erstmals als ein politisches Problem anerkannt.

Hohes Ausmaß der Gewalt an Frauen und Kindern

Das Gewaltschutzgesetz zeigt, wie hoch das Ausmaß der Gewalt in der Familie tatsächlich ist. Aktuell werden jährlich mehr als 8.000 Wegweisungen und Betretungsverbote von der Polizei ausgesprochen und durchgeführt. Das bedeutet, dass die Polizei täglich etwa 22 Mal bei Gewalt in der Familie im Einsatz ist. Insgesamt wurden von Mai 1997 bis Ende Dezember 2015 in Österreich insgesamt 107.069 Wegweisungen bzw. Betretungsverbote verhängt.
Es verdeutlicht vor allem, dass Frauen und Kinder überdurchschnittlich Opfer von familiärer Gewalt und Männer sowie männliche Familienmitglieder die Gewaltausübenden sind. Mehr als 90% der Weggewiesenen sind Ehemänner, Ex-Partner oder Lebensgefährten der Frauen und Väter der Kinder.

Weiterlesen ...

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

BMGF-Logo CMYK web klein