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Pressekonferenz zur Ringvorlesung "Eine …

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Die Volksanwaltschaft, das Zentrum für Gerichtsmedizin und der Verein AÖF haben am 28. September 2017 zum Pressegespräch in die Volksanwaltschaft eingeladen. Bereits zum achten Mal organisiert der Verein AÖF gemeinsam mit...

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Fragebogen an PolitikerInnen zur Beendigung v…

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Fragebogen an PolitikerInnen zur Beendigung von Gewalt an Frauen und Kindern Am 21. September wird der Internationale Tag des Friedens begangen. Gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe)...

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16 Tage Veranstaltungs-Kalender

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Planen Sie eine Veranstaltung im Rahmen der 16 Tage? Der Verein AÖF bietet auch 2017 wieder den Online-Veranstaltungskalender für die 16 TAGE GEGEN GEWALT AN FRAUEN (25. November bis 10...

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Kooperation zwischen AÖF und AKIS geplant

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Am 9. August wurde an 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AKIS- Integrationskurse feierlich ein Abschluß-Zertifikat überreicht. Maria Rösslhumer war ebenfalls am Podium und sprach anerkennende Worte aus. Seit seiner Gründung im...

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Evaluierungsbericht des GREVIO-Komitees zu Ös…

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Offizieller Evaluierungsbericht des GREVIO-Komitees zu Österreich veröffentlicht Gestern hat die ExpertInnengruppe des Europarats zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt GREVIO (Council of Europe’s Group of Experts on Action...

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PA 29.05.2012 Opferschutzeinrichtungen fordern Ausweitung der Wegweisung

Opferschutzeinrichtungen klagen an:
Wegweisung reicht bei wiederholter Gewalt nicht aus!

Wien, 29. Mai 2012: „Mit großer Bestürzung und Trauer haben wir am Sonntag vom Tod von Berk erfahren, nachdem ihm sein Vater in den Kopf geschossen hat“, so Maria Rösslhumer vom Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und Rosa Logar von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie.

„Eine polizeiliche Wegweisung ist bei einem Täter, der wiederholt Gewalt ausübt und droht, nicht das geeignete Mittel. Die Staatsanwaltschaft hätte hier wie im Gesetz vorgesehen die Haft beantragen müssen, dann könnte Berk noch leben!“, klagt Rosa Logar an. Die wiederholte Gewalt und die Drohungen des Vaters waren den Behörden bekannt. „Laut Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des UN Frauenrechtskomitees müssen die Behörden die Opfer mit effektiven Maßnahmen schützen“, betont Logar.

Kinder sind bei Gewalt immer mitbetroffen

Dass bei Gewalt an Frauen in der Familie auch die Kinder gefährdet sind und zu potentiellen Opfern werden können, ist mittlerweile durch Forschung und Praxis bewiesen. „In Zeiten von Trennungen eskaliert oftmals die Gewalt, und Drohungen werden wahrgemacht. Doch diese bekannten Gefährlichkeitsfaktoren werden von der Strafjustiz oft nicht genügend ernst genommen“, kritisiert Logar. „Wir fordern, dass die Strafjustiz endlich entschlossen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Gewalt vorgeht, um solche schweren Gewalttaten und Morde im Familienkreis zu verhindern. Diese kommen nicht aus heiterem Himmel, sie werden oft sogar angekündigt – wenn wir die Alarmsignale nicht ernst nehmen, versagen wir im Schutz von Kindern wie Berk!“

Die Interventionsstelle Wien und der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser wie auch das Gewaltschutzzentrum in Niederösterreich fordern, dass die polizeiliche Wegweisung auf Orte wie Kindergärten und Schulen ausgeweitet wird. Und auch die gerichtlichen Schutzverfügungen bei Übertretung einer Wegweisung müssen rasche und effektive Sanktionen zur Folge haben und nicht mit langwierigen Exekutionsverfahren, die die Opfer führen müssen, geahndet werden.

Um Kinder und Frauen während und nach der Trennung vor Gewalt zu schützen, sind ebenso hinsichtlich der Obsorgeregelung effektive Maßnahmen zu treffen. Obsorge und Besuchsrechte für Gefährder müssen sofort von Amts wegen ausgesetzt werden,  sobald Gewalttätigkeit bekannt wird“, fordert daher Maria Rösslhumer. Gewaltausübende Väter sollen im Falle einer Scheidung oder Trennung keine gemeinsame Obsorge erhalten oder diese behalten.

Um den Schutz von Kindern zu verbessern, appelliert der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser auch bereits seit Jahren dafür, dass Institutionen wie Justiz, Polizei, Jugendamt, Medizin und Schule, die im beruflichen Alltag mit gewaltbetroffenen Menschen konfrontiert sind, über familiäre Gewalt und die Auswirkungen von Gewalt Bescheid wissen und diese anerkennen. Denn Kinder sind bei familiärer Gewalt immer mit betroffen.

 

Rückfragehinweis:

Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!| T: 01/544 08 20

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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