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Pressekonferenz zur Ringvorlesung "Eine …

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Die Volksanwaltschaft, das Zentrum für Gerichtsmedizin und der Verein AÖF haben am 28. September 2017 zum Pressegespräch in die Volksanwaltschaft eingeladen. Bereits zum achten Mal organisiert der Verein AÖF gemeinsam mit...

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Fragebogen an PolitikerInnen zur Beendigung v…

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Fragebogen an PolitikerInnen zur Beendigung von Gewalt an Frauen und Kindern Am 21. September wird der Internationale Tag des Friedens begangen. Gemeinsam mit dem europäischen Netzwerk WAVE (Women Against Violence Europe)...

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16 Tage Veranstaltungs-Kalender

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Planen Sie eine Veranstaltung im Rahmen der 16 Tage? Der Verein AÖF bietet auch 2017 wieder den Online-Veranstaltungskalender für die 16 TAGE GEGEN GEWALT AN FRAUEN (25. November bis 10...

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Kooperation zwischen AÖF und AKIS geplant

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Am 9. August wurde an 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AKIS- Integrationskurse feierlich ein Abschluß-Zertifikat überreicht. Maria Rösslhumer war ebenfalls am Podium und sprach anerkennende Worte aus. Seit seiner Gründung im...

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Evaluierungsbericht des GREVIO-Komitees zu Ös…

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Offizieller Evaluierungsbericht des GREVIO-Komitees zu Österreich veröffentlicht Gestern hat die ExpertInnengruppe des Europarats zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und häuslicher Gewalt GREVIO (Council of Europe’s Group of Experts on Action...

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PA 23.04.2015 Neuer Leitfaden zur Berichterstattung über Gewalt an Frauen

 

Österreichische Medien berichten oft unsensibel über Gewalt an Frauen. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und der Presserat präsentierten gemeinsam neuen Leitfaden.Podium von links Maria Rösslhumer, Brigitte Geiger, Alexander Warzilek, Birgit Wolf


Vom 8. März, dem Internationalen Frauentag, bis Mitte April 2015 führte der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) eine Medienbeobachtung mit dem Fokus auf die Darstellung von Frauen in österreichischen Printmedien durch. Das Ergebnis ist ernüchternd: Täglich ist in den österreichischen Printmedien mindestens ein Beitrag zu finden, der Frauen auf diskriminierende Weise darstellt. Vorurteile über das „schwache Geschlecht“ finden sich darunter ebenso wie sexistische Darstellungen in Bild- und Textform. Besonders gravierende Folgen ziehen unsensible Berichte über Gewalttaten an Frauen nach sich: Die Betroffenen erleben dadurch erneut Gewalt.

 


Bild: Verein AÖF

von links: Maria Rösslhumer, Brigitte Geiger,
Alexander Warzilek, Birgit Wolf

Neuer Leitfaden „Verantwortungsvolle Berichterstattung für ein gewaltfreies Leben“

Vor diesem Hintergrund wurde heute Vormittag der neue Leitfaden „Verantwortungsvolle Berichterstattung für ein gewaltfreies Leben“ bei einem Pressefrühstück vorgestellt, den der Verein AÖF im Rahmen der Kampagne zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern „GewaltFREI LEBEN“ erstellte. Einer der Kooperationspartner ist der Presserat. Der Leitfaden informiert über Ursachen, Hintergründe und Folgen von Gewalt an Frauen und Kindern und beschreibt, worauf es bei einer verantwortungsvollen Berichterstattung zum Schutz der Betroffenen ankommt.


Wichtige Rolle der Medien bei Gewaltprävention
Gerade Medien können mit differenzierten und sensiblen Berichten über Gewalt an Frauen wesentlich zur Gewaltprävention beitragen. Berichte über Gewalttaten sollen sachlich informieren und Unterstützungsangebote aufzeigen, die die Betroffenen ermutigen, sich die benötigte Hilfe zu holen. Bei Interviews mit Betroffenen von Gewalt sind Respekt und Zurückhaltung geboten. Das Infragestellen von Schuld und Verantwortung, besonders häufig bei sexueller Gewalt, verstärkt hingegen das Leid der Betroffenen und lässt in der Öffentlichkeit ein falsches Bild entstehen.
Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF, appellierte bei der Präsentation an die Medien: „Journalistinnen und Journalisten können mithelfen, ein Klima zu schaffen, in dem Gewalt an Frauen und Kindern nicht akzeptiert wird. Unser Leitfaden ist ein Ratgeber für die Medienschaffenden, richtet sich aber auch an Betroffene, die mit Medien und der Öffentlichkeit in Berührung kommen.“
Alexander Warzilek, Geschäftsführer des Presserats, wies bei der Vorstellung des Leitfadens darauf hin, dass auch der Presserat Betroffene von Gewalt unterstützt: „Der Presserat steht Betroffenen kostenlos zur Verfügung. Medienberichte, die die Intimsphäre oder die Menschenwürde verletzen, werden von uns nicht toleriert.“


Die Kampagne GewaltFREI LEBEN
GewaltFREI LEBEN ist eine zweijährige österreichweite Kampagne zur Verhinderung von Gewalt an Frauen und Kindern. Sie ist eine Maßnahme des Nationalen Aktionsplans (NAP) zum Schutz von Frauen vor Gewalt des Bundesministeriums für Bildung und Frauen (BMBF).
Die Kampagne wird vom BMBF gesteuert und vom Verein AÖF koordiniert. Die Finanzierung erfolgt durch die Europäische Kommission und das BMBF.
Im Rahmen von GewaltFREI LEBEN werden zahlreiche Projekte verwirklicht, die für das Thema Gewalt an Frauen und Kindern sensibilisieren und wertvolle Präventionsarbeit leisten. Dazu zählt auch die intensivierte Zusammenarbeit mit MedienvertreterInnen, wofür der Leitfaden als Anregung und Handreichung für eine verantwortungsvolle Berichterstattung erarbeitet wurde. 

Nähere Informationen zur Kampagne „GewaltFREI LEBEN“ finden Sie unter www.gewaltfreileben.at.  Den Leitfaden können Sie unter „Material“ downloaden.


Die Pressemappe mit Presseaussendung, Presseunterlage und Foto können Sie hier als ZIP-Datei downloaden: Pressemappe


Rückfragehinweis:
Silvia Samhaber, Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser, AÖF
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 01/544 08 20 23

Damit der Leitfaden möglichst viele Interessierte erreicht, würden wir uns über Ihre Unterstützung freuen, indem Sie den Link zum Leitfaden auf Ihre Website aufnehmen und auf Ihren Social-Media-Kanälen teilen!
Link zum Leitfaden: http://www.gewaltfreileben.at/images/Bilder/PDFs/Interaktives_PDF_final_gewaltfrei_Verantwortungsvolle_Berichterstattung_A4_WEB.pdf

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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