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EU-Projekt RESPONSE – Multi-institutionelle V…

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EU-Projekt RESPONSE – Multi-institutionelle Verantwortung im Frauengesundheitsbereich bei Verdacht auf geschlechterbasierter Gewalt bei schwangeren Frauen und Müttern

Ziel ist es, die Zahl der betroffenen Patientinnen, die sich medizinischem Personal anvertrauen und daraufhin an Opferschutzeinrichtungen weitervermittelt werden können, zu erhöhen Forschungsergebnisse zeigen, dass Frauen, die Betroffene von geschlechterbasierter Gewalt...

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Handbuch zur Prävention geschlechtsbasierter …

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Handbuch zur Prävention geschlechtsbasierter Gewalt in der Flüchtlingsbetreuung

Neuer Leitfaden "Gemeinsam Gewaltfrei" der Johanniter-Flüchtlingshilfe Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser setzt sich für alle Frauen ein, die auf der Flucht vor jeglicher Form von Gewalt sind, egal ob im familiären...

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Internationaler Frauentag: dm setzt sichtbare…

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Internationaler Frauentag: dm setzt sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Frauenhelpline auf dm Taschentücherndm setzt sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen dm drogerie markt setzt ein klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen: Auf allen losen Taschentüchern der dm Marke Soft &...

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Die Mindestsicherung hilft gewaltbetroffenen …

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Die Mindestsicherung hilft gewaltbetroffenen Frauen

Ökonomische Absicherung ist Grundvoraussetzung für den Weg aus einer Gewaltbeziehung Derzeit leitet die Armutskonferenz die Initiative #abersicher für eine bessere Mindestsicherung mit weniger Armut. Der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser – AÖF...

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EU-Projekt WHOSEFVA - Arbeiten mit Gesundheit…

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EU-Projekt WHOSEFVA - Arbeiten mit Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen zur Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen

Ziel ist es, Gewalt an ältereren Frauen rascher zu erkennen und sie entsprechend zu unterstützen Gewalt an älteren Menschen ist ein weltweites Problem, das mit Menschenrechten, Geschlechtergerechtigkeit, häuslicher Gewalt und Überalterung...

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PA 06.03.2014 Neue EU-Studie zeigt: Jede dritte Frau wird Opfer von Gewalt

Europäische Grundrechtsagentur führte bisher größte repräsentative Studie durch

Wien, 6. März 2014 Der Verein AÖF und die Wiener Interventionsstelle präsentieren heute gemeinsam mit der europäischen Grundrechtsagentur die Ergebnisse der neuen EU-Studie zu Gewalt gegen Frauen im Haus der Europäischen Union. Insbesondere wird dabei auf die Resultat in Österreich eingegangen.

 

Im Vergleich schneidet Österreich unter den 28 EU-Staaten relativ positiv ab. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass auch in Österreich noch vieles für einen besseren Schutz von Frauen vor Gewalt getan werden muss:

  • 20 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren.
  • 15 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr Stalking erlebt.
  • 35 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form der sexuellen Belästigung erlebt.

Mehr aktive Hilfe

Laut EU-Studie weiß in Österreich nur jede fünfte Frau, wo sie nach einem Gewalterlebnis Hilfe findet. Diese Zahl ist alarmierend und zeigt die Wichtigkeit der besseren Bekanntmachung von Hilfseinrichtungen wie der kostenlosen Frauenhelpline 0800/222 555. Gleichzeitig muss das Vertrauen der Opfer in die Einrichtungen gestärkt werden und mehr aktive Hilfe angeboten werden.

Konkretes Ansprechen im Gesundheitsbereich

Interessante Ergebnisse zeigen sich auch im Gesundheitsbereich: 82 Prozent der Frauen in Österreich wünschen sich, dass Ärztinnen und Ärzte einen Verdacht auf Gewaltbetroffenheit adäquat ansprechen.

„Dieses Ergebnis bestärkt uns in unseren Forderungen, dass der Ausbau von Schulungen und Seminaren bzw. Informations- und Sensibilisierungsarbeit besonders im Gesundheitsbereich forciert werden muss und Opferschutzgruppen in den Spitälern implementiert werden müssen“, betont Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF.

Zu wenig Hilfe für Kinder

Betroffen macht auch das Ergebnis, dass 75 Prozent der Kinder die Gewalt miterleben müssen. „Nur ein Bruchteil der Kinder bekommt Hilfe. In der Interventionsstelle haben wir keine Ressourcen, um die Kinder zu betreuen. Das sind etwa 3.000 Kinder und Jugendliche im Jahr!“, berichtet Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle. Um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, ist die Betreuung der Kinder jedoch unerlässlich. Um die Situation der Kinder zu verbessern, will Logar auch an die neue Familienministerin herantreten. „Wir finden Schutzengel für jedes Kind!“, blickt Logar in die Zukunft.

Rückfragehinweis:

Mag.a Maria Rösslhumer: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Mobil: 0664/793 07 89
Geschäftsführerin des Vereins AÖF

Rosa Logar, M.A.: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Mobil: 0664/311 94 58
Geschäftsführerin des Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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