News:

Spendenparlament unterstützt AÖF-Projekt für gewaltbetroffene ältere Frauen

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Das Wiener Spendenparlament unterstützt das AÖF-Projekt „Arbeiten mit Gesundheitseinrichtungen zur Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen“. Das Wiener Spendenparlament – Stimmen gegen Armut unterstützt Projekte in Wien und Umgebung, die sich für...

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Erste Reaktionen auf die AÖF-Wunschzettel-Aktion

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Auch dieses Jahr gibt es wieder die Aktion Wunschzettel des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF): http://wunschzettel.aoef.at/ Die Aktion Wunschzettel der autonomen Frauenhäuser wurde ins Leben gerufen, um besonders in der Weihnachtszeit...

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Publikation zur Ringvorlesung "Eine von fünf" erschienen

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Eine von Fünf – Gewaltschutz für Frauen in allen Lebenslagen Ende November ist im Verlag Edition Ausblick der Sammelband „Eine von Fünf – Gewaltschutz für Frauen in allen Lebenslagen“ erschienen. Vortragende...

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Ausstellung "Silent Witnesses" in Vöcklabruck

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Mit den Silent Witnesses gedenken wir Frauen, die von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet wurden. Jede Figur steht stellvertretend für eine Frau, die in den vergangenen Jahren in Österreich...

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Neuer Frauenhelpline-Spot: Keine Ausreden bei Gewalt

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Mit der neuen Kampagne der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser "Keine Ausreden bei Gewalt" soll auf die Sprachlosigkeit der Opfer bei Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam gemacht werden. Typische „Ausreden“ der Opfer...

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PA 06.03.2014 Neue EU-Studie zeigt: Jede dritte Frau wird Opfer von Gewalt

Europäische Grundrechtsagentur führte bisher größte repräsentative Studie durch

Wien, 6. März 2014 Der Verein AÖF und die Wiener Interventionsstelle präsentieren heute gemeinsam mit der europäischen Grundrechtsagentur die Ergebnisse der neuen EU-Studie zu Gewalt gegen Frauen im Haus der Europäischen Union. Insbesondere wird dabei auf die Resultat in Österreich eingegangen.

 

Im Vergleich schneidet Österreich unter den 28 EU-Staaten relativ positiv ab. Doch bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass auch in Österreich noch vieles für einen besseren Schutz von Frauen vor Gewalt getan werden muss:

  • 20 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren.
  • 15 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr Stalking erlebt.
  • 35 Prozent der Frauen haben seit ihrem 15. Lebensjahr eine Form der sexuellen Belästigung erlebt.

Mehr aktive Hilfe

Laut EU-Studie weiß in Österreich nur jede fünfte Frau, wo sie nach einem Gewalterlebnis Hilfe findet. Diese Zahl ist alarmierend und zeigt die Wichtigkeit der besseren Bekanntmachung von Hilfseinrichtungen wie der kostenlosen Frauenhelpline 0800/222 555. Gleichzeitig muss das Vertrauen der Opfer in die Einrichtungen gestärkt werden und mehr aktive Hilfe angeboten werden.

Konkretes Ansprechen im Gesundheitsbereich

Interessante Ergebnisse zeigen sich auch im Gesundheitsbereich: 82 Prozent der Frauen in Österreich wünschen sich, dass Ärztinnen und Ärzte einen Verdacht auf Gewaltbetroffenheit adäquat ansprechen.

„Dieses Ergebnis bestärkt uns in unseren Forderungen, dass der Ausbau von Schulungen und Seminaren bzw. Informations- und Sensibilisierungsarbeit besonders im Gesundheitsbereich forciert werden muss und Opferschutzgruppen in den Spitälern implementiert werden müssen“, betont Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins AÖF.

Zu wenig Hilfe für Kinder

Betroffen macht auch das Ergebnis, dass 75 Prozent der Kinder die Gewalt miterleben müssen. „Nur ein Bruchteil der Kinder bekommt Hilfe. In der Interventionsstelle haben wir keine Ressourcen, um die Kinder zu betreuen. Das sind etwa 3.000 Kinder und Jugendliche im Jahr!“, berichtet Rosa Logar, Geschäftsführerin der Wiener Interventionsstelle. Um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen, ist die Betreuung der Kinder jedoch unerlässlich. Um die Situation der Kinder zu verbessern, will Logar auch an die neue Familienministerin herantreten. „Wir finden Schutzengel für jedes Kind!“, blickt Logar in die Zukunft.

Rückfragehinweis:

Mag.a Maria Rösslhumer: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Mobil: 0664/793 07 89
Geschäftsführerin des Vereins AÖF

Rosa Logar, M.A.: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Mobil: 0664/311 94 58
Geschäftsführerin des Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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