News:

Spendenparlament unterstützt AÖF-Projekt für gewaltbetroffene ältere Frauen

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Das Wiener Spendenparlament unterstützt das AÖF-Projekt „Arbeiten mit Gesundheitseinrichtungen zur Unterstützung von gewaltbetroffenen älteren Frauen“. Das Wiener Spendenparlament – Stimmen gegen Armut unterstützt Projekte in Wien und Umgebung, die sich für...

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Erste Reaktionen auf die AÖF-Wunschzettel-Aktion

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Auch dieses Jahr gibt es wieder die Aktion Wunschzettel des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF): http://wunschzettel.aoef.at/ Die Aktion Wunschzettel der autonomen Frauenhäuser wurde ins Leben gerufen, um besonders in der Weihnachtszeit...

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Publikation zur Ringvorlesung "Eine von fünf" erschienen

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Eine von Fünf – Gewaltschutz für Frauen in allen Lebenslagen Ende November ist im Verlag Edition Ausblick der Sammelband „Eine von Fünf – Gewaltschutz für Frauen in allen Lebenslagen“ erschienen. Vortragende...

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Ausstellung "Silent Witnesses" in Vöcklabruck

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Mit den Silent Witnesses gedenken wir Frauen, die von ihren Partnern oder ehemaligen Partnern ermordet wurden. Jede Figur steht stellvertretend für eine Frau, die in den vergangenen Jahren in Österreich...

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Neuer Frauenhelpline-Spot: Keine Ausreden bei Gewalt

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Mit der neuen Kampagne der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser "Keine Ausreden bei Gewalt" soll auf die Sprachlosigkeit der Opfer bei Gewalt gegen Frauen und Kinder aufmerksam gemacht werden. Typische „Ausreden“ der Opfer...

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Wegweisung und Betretungsverbot

Die Regelung der Wegweisung und des Betretungsverbotes finden Sie in Paragraph 38a Sicherheitspolizeigesetz

Die Polizei ist ermächtigt, einen Gefährder aus einer Wohnung oder einem Haus und der unmittelbaren Umgebung wegzuweisen und ihm die Rückkehr beziehungsweise das Betreten zu verbieten.

Geschützt sind alle Personen, die in der Wohnung oder im Haus wohnen, unabhängig von Verwandtschafts- und Beziehungsverhältnissen (beispielsweise Ehefrau, Lebensgefährtin, Kinder, Verwandte, aber auch Untermieterin oder Mitbewohnerin).

Jede Person, von der Gefahr ausgeht, kann von der Polizei weggewiesen und mit einem Betretungsverbot belegt werden. Die Eigentumsverhältnisse spielen dabei keine Rolle – auch der Eigentümer der Wohnung oder des Hauses kann weggewiesen werden.

Das Betretungsverbot gilt 2 Wochen. Wenn Sie danach weiteren Schutz benötigen, können Sie beim Bezirksgericht Ihres Wohnsitzes einen Antrag auf Einstweilige Verfügung (EV) stellen. Damit verlängert sich das Betretungsverbot auf 4 Wochen.

Wenn von der Polizei ein Betretungsverbot ausgesprochen wurde, verständigt Sie sofort das örtlich zuständige Gewaltschutzzentrum oder die örtlich zuständige Interventionsstelle. In Folge kontaktiert Sie das Gewaltschutzzentrum oder die Interventionsstelle. Sie bieten Ihnen aktiv Unterstützung, wie beispielsweise Rechtsberatung oder psychosoziale Unterstützung, an.

Schutz für Kinder und Jugendliche

Sind Kinder unter 14 Jahren von Gewalt betroffen, kann das Betretungsverbot auch für Schulen und andere institutionelle Kinderbetreuungseinrichtungen (beispielsweise Kindergarten oder Hort) verhängt werden.

 

Weitere Informationen über die Wegweisung und das Betretungsverbot finden Sie im Gewaltschutzfolder.

Die Informationsstelle gegen Gewalt wird gefördert von

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